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PC-FAQ - Begriffe, Freeware, Kaufberatung und Tutorialvideos

 
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fr43k
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BeitragVerfasst am: 30.10.2010, 21:26    Titel: PC-FAQ - Begriffe, Freeware, Kaufberatung und Tutorialvideos Antworten mit Zitat

Index:


FAQ wird moglichst oft, aber unregelmäßig aktualisiert.
Von daher bitte ich mögliche Abweichungen, z.B. Preise, zu entschuldigen.
Letztes Update erfolgte am 08.11.2018 (Bsp.-Systeme aktualisiert).

_________________
Kyrie, ignis divine, eleison

Zuletzt bearbeitet von fr43k am 09.11.2018, 19:54, insgesamt 72-mal bearbeitet
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fr43k
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BeitragVerfasst am: 30.10.2010, 21:28    Titel: Einzelteile eines PCs und Kaufberatung Antworten mit Zitat

Einzelteile und Aufbau eines PCs



  • Prozessor:
    Der (Mikro-)Prozessor (Central Processing Unit -> CPU) ist das Gehirn eines Computers. Er berechnet, bzw. verarbeitet anfallende Aufgaben und Operationen und treibt so Prozesse voran. Er liest dabei Daten aus dem Arbeitsspeicher und schreibt bearbeitete Daten zurück. Außerdem steuert der Prozessor, je nach anfallenden Aufgaben, andere Komponenten und koordiniert Abläufe.
    Der Prozessor sitzt auf der Hauptplatine (Mainboard) und hat, je nach Modell und Hersteller, einen bestimmten Sockel. Ältere Prozessoren wurden eine Zeit lang auch über Slots (Steckplatz) mit dem Mainboard verbunden.
    Ein Prozessor produziert im aktiven Zustand stets Abwärme (TDP) und muss deshalb immer gut gekühlt werden. Moderne Prozessoren schalten sich bei zu großer Hitzeentwicklung (~72°C) zwar aus, trotzdem kann auf Dauer Schaden entstehen und den Prozessor unbrauchbar machen. Überhitzung sollte also stets vermieden werden.
    Aktuelle Prozessoren haben mehrere Kerne und sind dadurch leistungsfähiger, als die früheren Prozessoren mit nur einem Kern.
    Daher kommt es nicht mehr primär auf die Taktung (GHz) an, sondern auf die Anzahl der Kerne und die Fertigungsgröße der CPU. Eine kleinere Fertigungsgröße (gemessen in Nanometern) erlaubt eine höhere Anzahl an Transistoren auf einer kleineren Fläche (die sog. "Die-Fläche"). Die erhöhte Anzahl der Transistoren erlaubt widerum mehr Seins-Zustände und somit mehr Rechenoperationen pro Sekunde. So kann eine CPU mit 6 Kernen und einer größeren Fertigungsgröße (z.B. 45nm, wie bei AMDs Phenom II X6) durchaus weniger leisten als eine CPU mit "nur" 4 Kernen und einer geringeren Fertigungsgröße (z.B. 22nm, wie bei Intels i5-3450).
    Ein Prozessor mit mehreren Kernen macht besonders Sinn, wenn man mehrere (anspruchsvolle) Programme gleichzeitig bedienen will, bzw. viele Prozesse gleichzeitig laufen, da sie auf die verschiedenen Kerne verteilt werden können. Durch diese Art der Arbeitsteilung ergibt sich eine bessere Performance.
    Kurze Anmerkung; Neben der Anzahl der Kerne spielt auch die Anzahl der Threads pro Kern eine Rolle, sowie der Zwischenspeicher der CPU - Der Level-Cache. Aktuelle CPUs besitzen L1-, L2- und L3-Cache. Je mehr Cache-Level eine CPU hat und je größer dieser Cache ausfällt, desto mehr Daten können dort zwischengespeichert werden und die CPU muss nicht mehr so oft auf den langsameren RAM zugreifen.
    Gutes Beispiel sind AMDs Prozessoren "Phenom II X4 840" und "Phenom II X4 945", die beide L2-Cache besitzen (2MB). Der X4 945 besitzt aber zusätzlich 6MB L3-Cache, was ihn, neben der höheren Anzahl an Tansistoren, wesentlich fixer macht, obwohl beide CPUs 4 Kerne haben, die jeweils auf 45nm gefertigt sind.
    Bei der Anzahl der Threads wird angegeben, wieviele Ausführungsstränge ein Kern gleichzeitig be-/verarbeiten kann. Ein Ausführungsstrang ist ein Teil eines Prozesses. Standardmäßig ist es einer, einige Prozessoren von Intel besitzen aber eine Technologie namens "SMT" (Simultaneous Multithreading, früher auch "Hyperthreading" genannt (Pentium 4)), die es erlaubt, dass ein Kern nicht mehr nur einen Strang gleichzeitig, sondern gleich zwei abarbeiten kann. Dadurch entsteht ein Leistungsgewinn, der besonders bei rechenintensiven Anwendungen, wie z.B. Rendern, auffällt. Aus diesem Grund ist der i7-2600 (4 Kerne + SMT) bei solchen Programmen so effizient, während ein i5-2500 (4 Kerne, ohne SMT) für die gleiche Arbeit etwas länger bräuchte.
    Spiele benötigen diese Verarbeitungsart nicht, bzw. sind nicht darauf ausglegt, weswegen man mit einem i7 bei ihnen keine nennenswerte Mehrleistung erhält (siehe weiter unten).
    AMD setzt hingegen auf noch mehr Kerne (z.B. FX-8120 (8 Kerne, bzw. 4 Module mit je 2 Integer-Einheiten)), was für Spiele nicht optimal ausgelegt ist, was letztendlich zu einer vergleichsweisen schlechten Spieleperformance führt, bei Programmen aber durchaus punktet (siehe unten).
    Für einen PC, der nur zum Surfen im Internet genutzt wird, reicht ein Prozessor mit 2 Kernen eigentlich aus.
    Ein PC auf dem man aktuelle Spiele spielen, oder gar Videobearbeitung betreiben will, sollte hingegen schon 4, oder mehr, Kerne besitzen.
    Die Preise für Prozessoren orientieren sich i.d.R. grob an deren Leistungsfähigkeit.
    Bei einem Kauf sollte man also auf die Anzahl der Kerne, Threads, Cache, der Taktgeschwindigkeit (GHz) und den Sockel achten.
    Aktuelle Prozessoren von AMD nutzen Sockel "AM3+". Er wurde für AMDs "Bulldozer" Generation (z.B. FX-6300, FX-8150) entwickelt, unterstützt aber auch Prozessoren, die eigentlich Sockel "AM3" nutzen (z.B. Phenom II X4 955, Phenom II X6 1100T). Bei Kauf eines AMD-Systems sollte man also auf Sockel AM3+ setzen, wenn man einen günstigen Arbeits- oder Multimedia-PC braucht. Mit guter Grafikkarte eignet er sich i.d.R. auch zum Spielen, verbraucht aber vergleichsweise mehr Strom.
    Sockel "AM1" und "FM2(+)" für z.B. Athlon 5350, bzw. AMD A8-7600, CPUs mit intigrierter Grafik (APU), gibt es zwar auch noch, diese eignen sich aber eher nur für HTPCs, auf die ich allerdings nicht weiter eingehe. Sei nur gesagt, dass man sie als günstige und stromsparende Alternative nutzen kann, wenn man einen Rechner für weniger anspruchsvolle Aufgaben braucht. Entsprechende Beispiele sind weiter unten aufgelistet.
    Intels Prozessoren nutzten einst den Sockel "LGA 1156" (z.B. Core i5-760) und "LGA 1366" (z.B. Core i7-950). Die Prozessoren für diese Sockel sind zwar recht leistungsfähig, mittlerweile aber uninteressant, da Intel eine überarbeitete Prozessor-Serie mit verbesserter Architektur (Sandy Bridge) und intigrierter Grafikeinheit entwickelte, die einen eigenen Sockel bekam - Den "LGA 1155".
    Nach vielen Tests stellte sich raus, dass die i5- und i7-Modelle mit Sandy-Bridge-Architektur (z.B. i5-2500, i7-2600k) eine stark erhöhte Arbeitsleistung bieten und dabei die eigenen Vorgänger und selbst die 6-Kern CPUs von AMD (Phenom II X6) überholen.
    AMD entwickelte im Gegenzug die Bulldozer-CPUs (siehe weiter oben), deren Leistungsfähigkeit aber eher enttäuschend ausfiel, mit Ausnahme der FX-8xx0, die den i5-2500 und i7-2600k bei sehr anspruchsvollen Rechenarbeiten teilweise sogar übertreffen.
    Bei Spielen punktet hingegen der i5 (Sandy Bridge/Ivy Bridge/Haswell), zumal er eine geringere TDP hat, günstiger als ein i7 ist und eine höhere Performance bietet, als die FX-Serie von AMD.
    Intels High-End-Prozessoren laufen auf Sockel "LGA 2011", wie z.B. Core i7-3960X und i7-4790K, bzw. i7-5820K für "LGA 2011v3" (s.u.).
    Die entsprechenden Komponenten sind allerdings extrem teuer und für normale User daher eher uninteressant.
    Im Mai 2012 brachte Intel schließlich den "Sandy Bridge"-Nachfolger auf den Markt; "Ivy Bridge".
    Entsprechende CPUs sind z.B. i5-3450, i5-3570k und i7-3770k, deren Fertigungsgröße bei 22nm liegt. Intel hat bei diesen CPUs eine neue Art von Transistoren verbaut; die Trigate-Transistoren. Sie steigern nochmal die Leistung und das bei bei geringerer Energieaufnahme. Diese CPUs nutzen Sockel 1155, sind mittlerweile aber nicht mehr im Fachhandel erhältlich.
    Eine Platine (siehe unten) für derartige CPUs sollte Z77- oder Z75-Chipsatz haben, damit die Kompatibilität standardmäßig gewährleistet ist und nicht erst das BIOS/UEFI geflashed (aktualisiert) werden muss, wie es bei Platinen mit P67- und Z68-Chipsatz nötig ist. Außerdem kommen Übertakter auf ihre Kosten, wenn sie eine CPU mit freiem Multiplikator nehmen, die man an dem Zusatzkürzel "k" erkennen kann (z.B. i5-3570k).
    Seit dem 3. Quartal 2013 gibt es eine Ãœberarbeitung der "Ivy Bridge"-Prozessoren deren Codename "Haswell" lautet.
    Unterm Strich ist die Leistung nochmal leicht gestiegen, allerdings bei leicht gestiegener Leistungsaufnahme. Zudem bekamen sie einen eigenen Sockel: LGA 1150.
    Platinen mit entsprechendem Sockel nutzen Z87-, H87-, B85-, können aber auch den etwas aktuelleren Z97-, oder H97-Chipsatz haben. Wie der Z77-Chipsatz ermöglicht auch Z87 und Z97 das Übertakten von Prozessoren, die über einen freien Multiplikator verfügen.
    Wenn man das nicht möchte, kann man auch eine etwas günstigere Platine mit H87-, B85-, oder H97-Chipsatz nehmen.
    Da die Haswell-Prozessoren preislich im gleichen Bereich wie die Ivy-Bridge-Ausleger liegen, muss man abwiegen, ob einem der Mehrverbrauch angesichts der Mehrleistung genehm ist, denn beides liegt bei rund 10%. Darüber hinaus unterstützen die CPUs DDR3L-RAM, was normaler DDR3-RAM ist, der aber mit einer geringeren Spannung betrieben wird (1.25-1.35V anstatt 1.5V).
    Haswell-Prozessoren erkennt man an der numerischen "4er-Kennung", also z.B. i5-4570, i5-4670k und i7-4770k.
    Seit dem 3. Quartal 2014 gibt es einen Haswell-Refresh (Haswell-E) für Sockel 2011. Die kompatible Version wird als "LGA 2011v3" gekennzeichnet.
    Kompatible CPUs verfügen über eine numerische "5er-Kennung", also z.B. i7-5820k. Passende Boards nutzen X99-Chipsatz und unterstützen den ersten DDR4-RAM. Da es sich aber noch um relativ neue Erscheinungen handelt, sind die Prozessoren und Boards extrem teuer und für normale User vorerst uninteressant.
    Seit Juni 2015 gibt es von Intel auch Prozessoren mit numerischer "5er-Kennung" für den Sockel 1150, dabei handelt es sich allerdings nicht um Haswell-E, sondern die ersten 14nm-CPUs - Broadwell.
    Die ersten CPUs, bzw. APUs, sind der i7-5775C und i5-5675C, wobei das Anhängsel "C" das bisher übliche "K" ersetzt. Die Prozessoren haben also einen freien Multiplikator und können übertaktet werden.
    Generell wurde die Leistung pro Takt nochmal erhöht, was auch für den integrierten Grafikchip, Iris Pro 6200, gilt. Die TDP wurde gesenkt und liegt, je nach Model, bei lediglich 47-65W. Sie unterstützen ebenfalls DDR3L, also DDR3-RAM mit niedriger Spannung (1.25-1.35V statt 1.5V).
    Wenn man sich für die neueste Auflage entscheiden sollte, gilt es abermals zu prüfen, ob das jeweilige Sockel 1150-Board die gewählte CPU und DDR3L-RAM unterstützt.
    Anfang August 2015 hat Intel dann abermals nachgelegt und "Skylake" auf den Markt geworfen. Diese APU-Serie wird ebenfalls im 14nm-Verfahren gefertigt, nutzt aber einen neuen Sockel; LGA 1151.
    Neulinge sind z.B. der i5-6600k und i7-6700k.
    Komptaible Boards nutzen den Z170-Chipsatz (auch Sunrise Point genannt) und bieten DDR4-RAM 2133 Unterstützung. Weitere kompatible Chipsatz-Varianten sind H110 und B150.
    Neben DDR4-Unterstützung bieten diese APUs die integrierte "Intel HD Graphics 530" Grafik, die ältere DX9 Titel, z.B. Counter-Strike: Source, in Full-HD, bei mittleren Details, flüssig darstellen kann. Dazu haben die APUs einen bis zu 200MHz höheren Grund- und Turbotakt, was zuletzt aber zu lasten der Energieaufnahme geht, weshalb die TDP bei 91W liegt. Bei neueren Titeln und Grafikmonstern, wie Ark, Battlefield 1, GTA 5 oder Crysis (3) muss der Chip aber aufgeben.
    Weitere Benchmarks zeigten eine Rechenleistung, die im Umfeld der Vorgänger-Serie liegt. Eine Anschaffung lohnt sich also eher nur, wenn die Preise entsprechend niedrig sind, oder man unbedingt den kleinen Leistungsschub durch DDR4-RAM nutzen will, bzw. die integrierte Grafik.
    Anfang 2017 kam Kaby-Lake auf den Markt und wie gewohnt steigt die Kennziffer um 1 an, sprich, Prozessoren aus der Serie fangen mit einer 7 an, wie z.B. der i5-7400, oder i7-7700.
    Passender Sockel ist nach wie vor der LGA 1151, allerdings haben passende Boards den Z270 Chipsatz, der i.d.R. auch Skylake-CPUs unterstützt.
    Im letzten Quartal 2017 warf Intel dann Coffee-Lake auf den Markt, wie z.B. den i3-8100, i5-8400 und den i7-8700. Sie besitzen Intel UHD-Grafik 630 und eine TDP von 65W, bzw. 95W.
    Das Besondere an dieser Reihe sind jedoch die zusätzlichen Kerne, so bekam der i3, der in den vorherigen Serien immer nur 2 Kerne (+SMT) hatte, nun 4 vollwertige Kerne und ist daher ein echter Quadcore. Der i5, wie auch i7, bekam ebenfalls 2 zusätzliche Kerne und ist nun ein Sechskerner, wobei der i7 zusätzlich SMT unterstützt und somit insgesamt nicht nur 6, sondern 12 Threads gleichzeitig verarbeiten kann. Außerdem unterstützt der integrierte RAM-Controller standardmäßig DDDR4-RAM bis 2666MHz. Ausnahme bilden die i3-Modelle, die sich mit DDR4-2400 begnügen.
    Wie zuvor wird auch bei Coffee-Lake auf den Sockel 1151 zurückgegriffen und unterstützender Chipsatz auf Boards ist der Z370.
    AMD ging in der Zwischenzeit zu einem Konter über und brachte im 2. Quartal 2017 die lang erwarteten Zen-CPUs auf den Markt, die unter dem Namen Ryzen (Summit Ridge) geführt werden.
    Leistungstechnisch kann AMD sich gut behaupten und so kann der "Threadripper" beim Multithreading mit Intels top i7-Modellen mithalten, wie auch die Ryzen R5 Modelle mit i5.
    Bei Spielen, wo Multithreading nicht unbedingt immer eine große Rolle spielt, sondern die Rohleistung pro Takt, fallen sie im Schnitt zwar ein wenig zurück, eignen sich aber durchaus dafür. Für einen Multimedia-PC sind sie also durchaus eine gute Wahl.
    Die Prozessoren haben, je nach Modell, eine TDP von 65W (R3, R5 1600, R7 1700), 95W (R7 1800X), oder auch 180W (Threadripper 1950X) und nutzen AMDs neuen Sockel AM4, bzw. TR4 (Threadripper).
    Passende Ryzen-Boards besitzen den A320-, B350- (Übertaktung möglich), oder X370-Chipsatz (Übertaktung & SLI-Support), während Threadripper auf X399 zurückgreift.

    Die nächsten großen Änderungen passieren voraussichtlich erst gen Anfang/Mitte 2019, wenn die ersten 12-, 10-, oder gar 7nm-Prozessoren, mehrere Terabyte große SSDs, PCIe 4.0, wie auch neue Grafikkarten-Serien etabliert sind.

    Fazit:
    Wer einen PC für's Internet, Musik hören, Filme/Serien gucken und Schreibarbeiten braucht, kann beherzt zu einer günstigen Dual-Core CPU greifen.
    Gelegenheitsspieler, die keine enorm hohen Ansprüche stellen, werden mit einem Ryzen-Prozessor von AMD zufrieden sein, wenn auch die Grafikkarte spieletauglich ist. Das Gleiche gilt für den i3-8100.
    Anspruchsvollere Spieler hingegen sollten eher zu einem gängigen Core i5 greifen, der mit ca. 160-220€ ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und geringere TDP hat.
    Wer zusätzlich viel mit Audio-, Bild-, und Videobearbeitung, Decodierung usw. zu tun hat, oder gar übertakten will, sollte einen halbwegs aktuellen i5 in Erwägung ziehen, da sie gute "Allrounder" und relativ günstig sind.
    Eine Alternative bietet AMD mit dem Ryzen 5 1600(X), der sich besonders im Multithreading abhebt. Entsprechend empfiehlt sich dessen Kauf, wenn es primär um Bearbeitungsaufgaben geht.
    Einige Bsp.-Systeme sind weiter unten zu finden.

  • Hauptplatine:
    Die Hauptplatine, auch Mainboard oder Motherboard genannt, ist sozusagen das Nervensystem des Computers. Über die vielen Leiterbahnen des Mainboards gelangen die Daten zu den verschiedenen Komponenten des Computers. Je nach Hersteller und Modell hat es einen bestimmten Chipsatz, Sockel, DIMM-Bänke und weitere Schnittstellen über die der Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Laufwerke verbunden werden.
    Aktuelle Mainboards verfügen i.d.R. über mehrere PCI-Express-Slots, mit Ausnahme von ITX-Boards, die zumeist in HTPCs verbaut werden und i.d.R. nur einen PCI-E-Slot besitzen.
    Der für Grafikkarten genutzte AGP-Slot wurde durch PCI-Express (PCIe/PCI-E) verdrängt. Für Grafikkarten wird aktuell PCI-E 3.0 (x8/x16) genutzt. PCI-Express-Slots ((x4) und (x1)) ersetzen dabei zunehmend PCI.
    Der alte IDE/ATA-Anschluss (Festplatte, CD/DVD) wurde durch S-ATA abgelöst, der eine höhere Bandbreite besitzt. Aktuell sind S-ATA 2 und S-ATA 6G (ugs. S-ATA 3) im Einsatz, während sich S-ATA 6G als Standard durchsetzt. Insbesondere SSDs profitieren von der hohen Bandbreite und sollten entsprechend über S-ATA 6G betrieben werden.
    DVD-Laufwerke brauchen diese Bandbreite nicht und können getrost über S-ATA 2 laufen, sofern vorhanden.
    Je nach Wahl der CPU (Prozessor), muss das Mainboard einen bestimmten Sockel haben. Die restliche Ausstattung hängt vom Gebrauch ab. Spieler werden eine Platine mit einem PCIe 3.0 (x16) brauchen, um eine leistungsstarke Grafikkarte ausschöpfen zu können.
    Die Soundqualität von aktuell verbauten Soundchips ist im Allgemeinen in Ordnung. Die analogen Verbindungen sind bei bescheiden ausgestatteten Boards i.d.R. rosa/rot, der Eingang für ein Mikrofon, blau, Line-In, also der Eingang für AUX, wie z.B. ein Keyboard und grün, der Line-Out, also Ausgang für Kopfhörer-, oder (Front-)Lautsprecher. Bietet das Mainboard weitere Anschlüsse, sind diese schwarz, der Ausgang für Rücklautsprecher (Rear Speakers), silber/grau, der Ausgang für Seitenlautsprecher (Side Speakers) und orange, der Ausgang für Center- und Tiefbass-Lautsprecher (Center Speaker, Subwoofer).
    Besonders für Spieler ist das interessant, da man dadurch in den Genuss von Surroundsound kommen kann.
    Profis werden mit Sicherheit auf eine eigene hochwertige Soundkarte setzen, oder den digitalen Soundausgang nutzen, für den durchschnittlichen User ist ein intigrierter Soundchip aber völlig ok.
    Ein intigrierter LAN-, bzw. Ethernet-Anschluss, gehört i.d.R. auch zur Grundausstattung.
    Unterstützter DDR4-Speichertakt sollte bei wenigstens 2133MHz liegen. Wer seine CPU übertakten will, wird beim Übertakten auch den RAM mit hochziehen, entsprechend muss das Board, wie auch der RAM, höhere Taktungen überstützen, also z.B. DDR4-2400, DDR4-2666, DDR4-3000. Diese RAM-Module sind für gewöhnlich teurer, bieten Enthusiasten aber etwas mehr Leistung. Ob der Aufpreis akzeptabel ist, muss jeder für sich entscheiden.
    Für einen Büro-, Internet-PC reicht eine Platine mit DDR3-1333-Unterstützung aus. Wenn das Board nach oben hin mehr bietet, ist das aber auch in Ordnung.
    Bei einem Multimedia- und Spiele-PC würde ich ganz normal auf DDR4-2133 setzen, denn die wenigsten Leute werden ihr System aktiv übertakten. Möchte man sich die Option aber freihalten, dann stellt DDR4-2666 ein recht guter Kompromiss aus Leistung und Preis dar.
    Letzteres Detail wäre noch die Anzahl der Speicherbänke auf dem Mainboard, auf die der Speicher gesteckt wird.
    Für den Internet-PC reichen 1 bis 2 Speicherbänke aus, da bei aktuellen Mainboards ohne Probleme 4- oder 8-GB-Riegel pro Speicherbank laufen können. Man könnte u.U. also locker auf 16GB aufrüsten, was zum Surfen und "Daddeln" aber übertrieben ist.
    Bei Multimedia-Rechnern sollte man eine Platine mit 2 bis 4 Speicherbänken holen und sich wenigstens 8GB gönnen. So hat man für den Fall der Fälle noch Platz für mehr. Der Spielerechner sollte diese Option ebenfalls offen haben, da immer mehr Spiele wenigstens 8GB-RAM fordern oder die Spielemacher sogar 16GB-RAM empfehlen.
    Viele Programme, dazu gehören auch Spiele, sind häufig noch 32Bit-Anwendungen und diese können maximal 4GB-Speicher adressieren. 8GB-RAM sind also nicht unbedingt ein "Muss". Benutzt man hingegen Programme, die diese Grenze übersteigen können, also 64Bit-Programme, wie z.B. Adobes After Effects CS6, dann kann sich der Einsatz von 16GB durchaus lohnen. Auch bei Spielen entwichelt sich eine deartige Tendenz, daher ist ein Spiele-PC mit 16GB-RAM ganz gut, wenn er aktuelle Spiele packen soll.
    Bei Photoshop kann das Bearbeiten von sehr hochauflösenden Bildern auch mal mehr RAM beanspruchen, also sind u.U. sogar 32GB nicht verkehrt.
    Letztes Detail wären die sogenannten Heatspreader (dt. Hitzeverteiler), welche die Temperaturen der Spannungswandler rund um den CPU-Sockel etwas reduzieren und deren Lebensdauer somit etwas erhöhen können. Außerdem beeinträchtigt die verbesserte Wärmeabgabe die umliegenden Komponenten etwas weniger. Heatspreader sind keine Pflicht, bei den besseren Systemen, wo die CPU viel arbeiten muss, sind sie aber schon eine recht sinnvolle Ergänzung.
    Preise für Mainboards orientieren sich an der Ausstattung und deren Aktualität, bzw. Leistungsfähigkeit.
    Auf Produkte von Asus, AsRock, Gigabyte und MSI kann man sich i.d.R. gut verlassen, wobei man natürlich nicht blind jedes x-beliebige Board nehmen, sondern erst die eigenen Ansprüche und finanziellen Mittel bedenken muss.

  • Arbeitsspeicher:
    Der Arbeitsspeicher (Random Access Memory -> RAM) ist das Kurzzeitgedächtnis eines PCs. Im Arbeitsspeicher werden (kürzlich) genutzte Daten zwischengelagert und bei Bedarf wieder abgerufen. Sinn dabei ist, nicht ständig auf die langsamere Festplatte zugreifen zu müssen, da Arbeitsspeicher im Nanosekunden-Bereich agiert, Festplatten hingegen brauchen mehrere Millisekunden.
    Aktuell ist DDR4-Speicher Mainstream. DDR3-Speicher ist zwar auch noch erhältlich, wurde aber vom schnelleren DDR4-Speicher verdrängt und wird von aktuellen Mainboards entsprechend nicht mehr unterstützt.
    Beim Kauf von Speicher muss darauf geachtet werden, dass das Mainboard und auch der RAM-Controller der CPU/APU den Speichertypen unterstützen, wie auch dessen Taktung.
    Was das genau bedeutet, erkläre ich im Folgenden:
    einige (billige) Mainboards unterstützen z.B. nur DDR4 mit 2133MHz.
    Kauft man nun DDR4-Speicher mit einem Takt von 2666MHz, so wird der PC evtl. nicht laufen. Die meisten Module können sich zwar runtertakten und mit einer langsameren Taktung laufen, aber das wäre verschwendetes Geld und Potenzial.
    Früher war der RAM-Controller in der North-Bridge der Platine integriert und man musste nur darauf achten, dass das Board die CPU und RAM unterstützte. Durch die Integration des RAM-Controllers in die APU/CPU, fällt der "Umweg" über die North-Bridge weg, womit man sich einen kleinen Geschwindigkeitsvorteil sichert, muss aber nun darauf achten, ob der integrierte RAM-Controller zum RAM und zum Board passt.
    Welchen RAM die jeweilige Komponente unterstützt, steht für gewöhnlich beim Händler in de Produktbeschreibung. Genaue Infos findet man sonst immer auf der Webseite des Herstellers, also z.B. Intel, AMD, Asus, MSI usw.
    DDR3-Speicher reicht für einen Internet-PC eigentlich aus, während ein Multimedia- oder Spiele-PC schon auf DDR4-2133 Speicher zurückgreifen sollte.
    Es gibt zwar auch schnellere Module (z.B. DDR4-3000), allerdings sind die Preise entsprechend hoch und lohnen sich nur für Übertakter.
    Kleine Ausnahme bilden Systeme mit einer APU, da der integrierte Grafikchip auf den Arbeitsspeicher als Grafikspeicher zurückgreift.
    Wird schnellerer Speicher unterstützt und auch verbaut, so steigt auch die Grafikleistung der APU. Der Aufpreis lohnt sich aber nur bis zu dem Punkt, ab dem man eine CPU und dedizierte Grafikkarte für gleiches Geld bekommt, die zusammen einer APU überlegen sind.
    Doch zurück zum Thema: zuletzt sollte man noch den CL-Wert des Speichers beachten.
    CL steht für "Cache Latency" und beschreibt die Menge an Taktzyklen, die ein Speicher benötigt, bis er gelieferte Daten verarbeitet hat und bereit für weitere Aufgaben ist. Das Ganze läuft im Nanosekunden-Bereich ab und ist für den Benutzer eigentlich nicht bemerkbar. Dennoch kann die Bearbeitungs- und Ladezeit von Programmen geringfügig länger sein. Wenn Module mit unterschiedlich hohem CL-Wert gleich viel kosten, dann sollte man es Ausnutzen und zum Speicher mit geringerer CL greifen. Bei DDR4-2133 sind das z.B. CL13, CL14 und CL15.
    Je nach Marktlage können CL13-Module gleich teuer sein und dann sollte man schon zugreifen, wenn das Board den RAM unterstützt.
    Schneller getakteter RAM, z.B. DDR4-2400, kann gestiegene CL-Werte haben, z.B. CL17, durch den hohen Takt relativiert es sich aber und ist nicht weiter einschränkend, aber auch hier gilt; RAM mit niedrigeren CL-Werten ist baugleichem RAM mit höheren CL-Werten vorziehen, wenn der Preis es erlaubt.
    Vor dem Kauf also beachten, welcher Speicher vom Mainboard unterstützt wird. Es ist empfehlenswert sich im Vorfeld auf der Webseite des Mainboard-Herstellers zu erkundigen, welcher Speicher getestet wurde und sich aus den empfohlenen Modulen dann passenden Speicher aussuchen und kaufen. So eine Liste wird normalerweise als "QVL" bezeichnet (Qualified Vendor List).
    Einige Mainboards sind leider sehr pingelig und laufen nicht mit "Billigspeicher", oder das System stürzt häufig ab.
    Sollte man sich trotzdem für anderen Speicher entscheiden, so sollte man zumindest darauf achten, dass die Spannung (Volt), die das Mainboard dem Speicher zu Verfügung stellt, auch der benötigten Spannung des gekauften Speichers entspricht. Manche Boards betreiben die Speicherbänke nämlich mit einer festen Spannung, die nicht angepasst werden kann. Wären das z.B. 1,65/1,5 Volt, dann würden Module, die mit 1,35 Volt betrieben werden müssen, ungeeignet.
    Seit Sommer 2010 gibt es nämlich DDR3L, wobei das "L" für "Low Voltage", also niedrige Spannung, steht. Derartige Module werden mit nur 1,35V betrieben und nicht mehr mit 1,5/1,65V und seit Mitte 2015 gibt es DDR4-RAM, dessen Spannungsbedarf mittlerweile von 1,35 Volt auf 1,2 Volt gesenkt wurde.
    Ob die jeweilige CPU/APU und das Board den RAM unterstützen, steht in der Produktbeschreibung des Ladens/Online-Händlers. Wenn nicht, dann findet man diese Information immer auf der Webseite des Herstellers (Intel, AMD, Asus, MSI etc.).
    Unter'm Strich ist es aber egal, ob nun DDR3, DDR3L, oder DDR4:
    beim Kauf muss man grundsätzlich nur darauf achten, dass die gewählte CPU einen passenden RAM-Controller hat und auch das Board den RAM unterstützt (Taktung und Spannung). Wenn das der Fall ist, so sollte das System problemlos laufen.
    Wer ganz sicher gehen will, guckt auf der Webseite des Mainboard-Herstellers nach, welche Module offiziell getestet wurden und kauft sich die, die auch zum RAM-Controller der CPU/APU passen.
    Wenn der Preis stimmt, nimmt man Module mit etwas geringerer CL und alles ist in Butter.
    Zuletzt sei gesagt, dass das Betriebssystem nur eine gewisse Kapazität an Speicher verwalten kann, wenn es auf 32Bit beruht (z.B. Windows XP/Windows 7 x86). Dann können max. 4GB-Speicher adressiert werden. Da von anderen Komponenten noch einige Speicheradressen belegt werden, fallen diese ebenfalls weg und i.d.R. bleiben nur ca. 3 bis 3,5GB übrig. In diesem Fall würde es also keinen Sinn machen, sich 8GB-Speicher zu kaufen. Um diese Menge an Speicher verwalten zu können, bedarf es eines 64-Bit Betriebssystems, wie z.B. "Windows 7 Home Premium x64", wobei das "x64" darauf hinweist, dass es sich um die 64-Bit-Variante handelt. Bei "Windows 7 Home Premium x86" hingegen handelt es sich um die 32-Bit-Variante, bei der die 4GB-Grenze wieder existiert, da sich das "x86" nicht auf die Bit, sondern auf die 386-Architektur (32-Bit) bezieht.
    Bekannte und gute Speicherhersteller sind u.a. Corsair, Crucial, G.Skill und Kingston.

  • Grafikkarte:
    Die Grafikkarte (Graphics Processing Unit -> GPU) ist zur Entlasstung der CPU da und übernimmt die Berechnung und Darstellung der Grafik, die man auf dem Monitor in Form von Bildern angezeigt bekommt. Während zweidimensionale Darstellung relativ anspruchslos ist, so das sie notfalls auch von der CPU übernommen werden kann (z.B. im abgesicherten Modus von Windows), stellen dreidimensionale Grafiken eine wesentlich höhere Anforderung dar. Entsprechend früh wurden sie auf einen weiteren Prozessor ausgelagert - dem Prozessor der Grafikkarte.
    Durch die rasante Entwicklung in der Computertechnik stieg die Leistungsfähigkeit der Grafikkarten nahezu expotential an, so das auch immer bessere Grafik möglich wurde.
    Eine genauere, technische Beschreibung und Erklärung steht am Ende dieses Punktes, damit es für Einsteiger nicht zu kompliziert wird.
    Die Wahl der Grafikkarte hängt also von dem geplanten Gebrauch ab. Soll der PC lediglich zu Büroarbeiten, oder zum Surfen im Internet genutzt werden, so reicht ein Mainboard mit einem Grafikchip "on Board", oder ein System mit einer APU.
    Ansonsten reicht auch eine ältere Grafikkarte mit relativ langsam getaktetem GDDR3-Speicher, einer Speicheranbindung von 64-128 Bit und einer Kapazität von 1 Gigabyte. Langsam getakteter Speicher und genügsame Grafikchips erzeugen weniger Hitze und können deshalb passiv gekühlt werden. Durch den Verzicht eines aktiven Lüfters entsteht kein zusätzlicher Lärm und es ist sehr ruhiges Arbeiten möglich. Der Preis für solche Karten liegt zwischen ca. 25 - 50 Euro (z.B. Geforce GT710, GT 730, Radeon HD6450, oder AMD R5 230). Natürlich muss man darauf achten, dass die Schnittstelle der Grafikkarte (PCIe) auch vom Mainboard unterstützt wird und man keine veraltete Grafikkarte für AGP kauft.
    Die etwas gesteigerte Leistungsabteilung, für Multimedia-PCs, geht ab ca. 80 Euro los, wie z.B. für eine AMD RX 550 oder GeForce GT 1030, die schneller getakteten GDDR5-RAM und mehr Recheneinheiten (ROPs, TMUs, Unified Shader) haben.
    Ein Model mit 2GB Speicher ist für einen Multimedia-PC eigentlich ausreichend, da aktuelle Spiele in Full-HD nicht im Vordergrund stehen. Mit dem Wegfall der hohen Auflösung von komplexen Grafiken, sinkt auch der Bedarf an Speicher, also ist es unnötig eine Grafikkarte mit 4GB-RAM zu kaufen. Für gelegentliches spielen sollte eine Grafikkarte mit 2GB-GDDR5-RAM ausreichen. Mehr Speicher bedeutet ohnehin nicht, dass diese Grafikkarte besser als eine andere ist, die weniger RAM besitzt. Mehr dazu aber weiter unten.
    Soll der PC für aktuelle 3D-Spiele genutzt werden, so sollte man zu einer Grafikkarte mit GDDR5-Speicher greifen, die eine Kapazität von wenigstens 4 Gigabyte hat und zudem über eine Speicheranbindung von mindestens 128 Bit verfügt. Die leistungsfähigeren Ableger haben sogar eine Speicheranbindung von 256Bit, kosten aber auch eniges mehr.
    Der mittlere Preisbereich für diese Grafikkarten liegt bei ca. 150 Euro für z.B. AMD RX 560, oder nVidia GTX 1050 (Ti).
    Der gehobene Preisbereich liegt zwischen ca. 250 - 500 Euro, für z.B. die AMD RX 580, nVidia GTX 1060, nvidia GTX 1070.
    Exzessive Anforderungen darüber hinaus können nur Grafikkarten im High-End-Segment schaffen, die ab ca. 500 Euro zu haben sind, wie z.B. RX Vega 64 und nVidias GTX 1080 (Ti).
    Dual-GPU-Karten, wie die AMD R9 295X2 und die nvidia GeForce GTX Titan X sind eigentlich reine Aushängeschilder der Hersteller, mit der die Leistungsstärke der eigenen Produkte beworben wird. Da es bei multiplen GPUs zu verschobenem Rendern kommt, entstehen bei Multi-GPU-Karten oft sogenannte Mikroruckler, die den Spielspaß trüben können, wenn der User dafür empfänglich ist. Daher sollte man (vorerst) lieber auf eine einzelne und leistungsstarke Grafikkarte setzen, falls man nicht mehrere Screens benutzen will.
    Bei geringen Auflösungen, wie 1280*1024 (4:3 Format), oder auch 1280*720 und 1680*1050 (16:9 Format), reicht eine Grafikkarte aus dem mittleren Preissegment i.d.R. aus.
    Bei der Menge an Grafikkarten-RAM (GDDR) hängt es eigentlich davon ab, wie hoch die Auflösung und der Detailgrad ausfallen soll. Je höher die Auflösung ist, bzw. die Auflösung der Texturen für einen höheren Detailgrad, desto mehr Speicher benötigen sie. Es ist nicht sonderlich schwer selbst ältere Spiele, wie Gothic 3 oder Skyrim mit ein paar Grafikmods und hoher Auflösung einen enormen Speicherhunger zu verpassen. Bei Half-HD wird es natürlich nicht so arg ins Gewicht fallen wie bei Full-HD, oder gar Ultra-HD (3840*2160, bzw. 4096*2304), dennoch sollte man sich etwas Platz nach oben lassen und eher zu 2GB-Modellen tendieren, wenn man im Half-HD-Bereich hantierert und seine Spiele optisch tunen möchte. Alles darüber ist so eine Sache, denn nicht jedes Spiel muss zwangsläufig viel Grafikspeicher beanspruchen, aber insbesondere 3D-Spiele brauchen mit immer aufwendigeren Grafiken zunehmend mehr Ressourcen. Daher sollte man schon auf 4GB-Modelle zurückgreifen, wenn man hohe Details, Full-HD und Filter genießen möchte.
    Hat man sich nun für eine Grafikkarte entschieden, muss man sich noch nach deren Strombedarf erkundigen. Die meisten Karten aus dem mittleren Preissegment verbrauchen unter Last um die 170 Watt. Es kann mehr, aber auch weniger sein. Das variiert je nach Model und Hersteller. Im Vorfeld also beim Hersteller, oder einschlägigen Foren (z.B. Computerbase) nachgucken/nachfragen.
    Um den Bedarf der jeweiligen Grafikkarte dann decken zu können, muss man sie ggf. mit einem oder zwei 6-Pin-PCIe-Stecker verbinden, über die jeweils bis zu 75Watt zugeführt werden. Bei einem 8-Pin-PCIe-Stecker sind es satte 150Watt. Die restliche Leistung (max. 75W) wird über den PCIe-Slot bezogen.
    Damit die Stromversorgung des Systems gewährleistet ist, muss man sich bei der Wahl des Netzteils also auch den Strombedarf der Grafikkarte berücksichtigen (s.u. "Netzteil").
    Grafikkarten von Asus, EVGA, Gainward und MSI liegen gut im Rennen. Im Schnitt etwas günstiger, aber ebenfalls in Ordnung sind Karten von Sapphire und XFX.

  • Grafikkarten - Technische Einzelheiten:
    Eine Grafikkarte besteht im Wesentlichen aus einer Platine, auf der Grafikspeicher und ein Grafikchip vorhanden und miteinander verbunden sind.
    Die Leistung einer Grafikkarte hängt dabei von mehreren Faktoren ab, u.a. dem Speicher. Dessen Leistungsfähigkeit kann man grob an der Taktrate, der Speicheranbindung und dem RAM-Typen abschätzen.
    Die Speicheranbindung ist die Verbindung zwischen dem Grafikchip und dem Grafikspeicher. Je größer sie ist, desto mehr Daten können übertragen werden. Die Breite wird dabei in Bit angegeben und die (theoretische) Übertragungsmenge an Daten (in MB/s), bezeichnet man als Speicherbandbreite. Sie ist abhängig von der Breite der Speicheranbindung (in Bit), dem RAM-Typen (z.B. DDR-RAM) und dem Speichertakt. Die Größe des Grafikspeichers hat dabei keinen Einfluss.
    Der Speichertyp kann SD-, DDR-, DDR2-, DDR3- oder DDR5-RAM sein. DDR-RAM schickt im Vergleich zu SD-RAM gleich zwei Datenpakete pro Takt. Somit wurde der Datendurchsatz verdoppelt, ohne den Takt zu erhöhen. Deshalb redet man in diesem Zusammenhang auch vom effektiven Takt, der theoretischen Leistung, wie SD-RAM ihn schaffen würde.
    Als einfaches Beispiel nehmen wir mal die Radeon HD 6450 mit einem effektiven Speichertakt von 1.333 MHz und einer Speicheranbindung von 64Bit. 1.333Mhz*64Bit : 8Bit (8Bit = 1 Byte) = 10664 MB/s.
    Als Gegenstück eine R7 250 mit 1.800MHz effektivem Takt und einer Speicheranbindung von 128Bit: 1.800*128 : 8 = 28800 MB/s.
    Das Ganze ist zwar theoretisch, aber so kann man erstmal grob die mögliche Speicherleistung abschätzen.
    Dazu kommen die Recheneinheiten der Grafikkarte, wie die ROPs, TMUs und Unified Shader, bzw. Streamprozessoren.
    ROP ist die Abkürzung für "Raster Operation Processor". Er übernimmt die Berechnung von Pixeln. Die theoretische Leistung wird als Pixelfüllrate bezeichnet. Sie ist seit der Einführung von Shadern weniger wichtig geworden, erfüllt aber nach wie vor ihren Zweck.
    TMU steht für "Texture Map Unit" und übernimmt die Berechnung von 2D-Texturen auf 3D-Modellen. Die mögliche Leistung aller TMUs wird als Texelfüllrate bezeichnet.
    Streamprozessoren, oder auch Unified Shader, übernehmen die Berechnung von verschiedenen Shadern, die heutzutage eine große Rolle spielen. Die Leistung wird in GFlops (Giga Floating Point Operations Per Second - Gleitkomma-Operationen pro Sekunde) angegeben. Aufgrund der verschiedenen Methoden, bzw. Architekturen, von AMD und nVidia kann man die GFlops aber nicht ohne Weiteres gleich berechnen und muss sich daher auf die Angaben der Hersteller verlassen.
    Unterm Strich bedeuten mehr ROPs, TMUs und Unified Shader eine gesteigerte Grafikleistung, wenn auch die Speicheranbindung und Bandbreite breit genug ist. Die Leistung baugleicher Karten variiert dann nochmal ein wenig, je nachdem wie hoch der effektive Takt des Speichers ist.
    Auch wenn ein grober Vergleich mit diesen Angaben möglich ist, so variiert die letztendliche Leistung je nach Spiel, da jedes Game verschieden hohe Ansprüche an die unterschiedlichen Recheneinheiten stellt. Praktische Ergebnisse entnimmt man dann am besten sogenannten Benchmarks, bei denen verschiedene Spiele, bzw. Spiele-Engines, zum Einsatz kommen und die Ergebnisse der einzelnen Grafikkarten direkt vergleichen kann. Gute Anlaufstellen dafür sind Computerbase und Tomshardware, die eine Menge Benchmarks zur Verfügung stellen.

  • Festplatte:
    Die Festplatte (Hard Disc Drive -> HDD) ist ein Speichermedium und speichert Daten auf einer Magnetscheibe (Optical Disc, siehe CD-/DVD-ROM) im Inneren (Solid State Discs ausgenommen). Die Schnittstelle von aktuellen Festplatten ist hauptsächlich S-ATA 2, auch wenn es mittlerweile S-ATA 6G gibt. Die Lese-/Schreigeschwindigkeit ist, allgemein gesehen, aber kaum unterschiedlich, daher sind 6G-Platten nicht gleich die Besseren. Die Speicherkapazitäten für handelsübliche Festplatten liegt bei ca. 250 Giga-, bis hin zu gigantischen 3 Terabyte.
    Im Vorfeld sollte man aber beachten, dass extrem große Festplatten nicht unbedingt korrekt erkannt werden.
    Besonders ältere BIOS-Versionen und Betriebssysteme (Windows XP (32Bit)), können nur bestimmte Festplattengrössen erkennen/verwalten und von ihnen starten, wenn die Platte maximal 2³² Sektoren (4.294.967.296) besitzt, die jeweils eine Größe von 512 Byte haben. Sehr große und moderne Festplatten nutzen u.U. aber 4-Kilobyte grosse Sektoren und wären dann ungeeignet. Im Vorfeld sollte man sich also über die technischen Details informieren und im Zweifelsfall eine andere Festplatte nehmen.
    Bei Platten mit sehr hoher Speicherkapazität sollte man ebenfalls darauf achten, dass sie einen möglichst großen Cache haben (16 Megabyte im 100-Gigabyte-Bereich, 32/64 Megabyte bei mehr als 1 Terabyte), eine hohe Umdrehungszahl und möglichst geringe Zugriffszeiten.
    Geringe Lesezeiten ermöglichen ein schnelleres Finden und Laden von Daten und sollten im unteren, zweistelligen Bereich (12-14ms) liegen. Hohe Schreibgeschwindigkeiten ermöglichen schnelles Schreiben von vielen, oder großen Dateien. Im optimalen Fall liegen die Zeiten im einstelligen Millisekunden-Bereich (6-9ms).
    Einige Hochleistungsplatten liefern noch etwas bessere Zeiten, allerdings haben sie durch ihre erhöhte Umdrehungszahl auch ein lauteres Betriebsgeräusch und kosten mehr, als "langsamere" Festplatten mit gleicher Kapazität.
    Auch wenn das Preis-, Leistungsverhältnis von 1 (und mehr) Terabyte-Festplatten besser ist, so können sie teilweise etwas langsamer sein, als kleinere Kollegen. Für Arbeits- und Spielerechner sollte man daher auf enorm grosse Platten verzichten, sofern man keine all zu hohen Preise (ca. 150 Euro (Western Digital Caviar Black WD2001FASS)) für eine sehr große und schnelle Platte zahlen will und sich mit den kleineren Varianten begnügen, die preislich (ab ca. 45 Euro) attraktiver und ebenfalls schnell sind.
    Hinzu kommt, dass man damit rechnen muss, dass eine Festplatte auch mal ausfällt. Manche Hersteller geben zwar 3, oder gar 5 Jahre Garantie, aber das bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Festplatte so lange laufen wird. Bei einer 2 Terabyte-Festplatte kann der Datenverlust also ziemlich katastrophal sein, besonders bei einem Arbeitsrechner, von daher sollte man ggf. zu mehreren Festplatten mit gleicher, oder geringerer Kapazität tendieren und seine Daten regelmäßig sichern.
    In dem Sektor sind die Hersteller Samsung, Western Digital und Seagate gut vertreten, aber auch Toshiba hat mit der DT01ACA-Serie ein gutes Produkt auf den Markt gebracht.

  • SSD:
    SSDs (Solid StateDrive) ist ein modernes Speichermedium und arbeitet nicht mehr wie Festplatten mit
    einer magnetischen Scheibe, Motor und Lesekopf, sondern funktioniert elektrisch und nutzt Flash-Speicher(zellen), wie man es von USB-Sticks kennt. Vorteil sind die enorm kurzen Zugriffszeiten, geringer Energiebedarf und hohe Lese- und Schreibrate von Datenmengen. Früher war die relativ kurze Lebenszeit der Speicherzellen ein Problem, was mittlerweile aber nicht mehr der Fall ist. Man kann also durchaus einige Jahre problemlos mit einer SSD auskommen. Bisheriger "Nachteil" sind die noch relativ hohen Kosten, die bei ca. 35 Cents pro GB liegen.
    Größere SSDs haben für gewöhnlich ein besseres Preis-Leistungsverhältnis, siehe die MX100/BX100 von Crucial. Die 128GB/120GB Version kostet rund 60€, während die 256GB Version bei rund 85€ liegt. Der Aufpreis von knapp 30% für 100% mehr Speicherplatz ist also durchaus lohnenswert.
    Festplatten sind da mit knapp 6 Cents pro GB wesentlich günstiger, aber auch langsamer. Eine gute Mischung ist eine SSD, auf die das Betriebssystem, sowie die Programme und vielleicht die Lieblingsspiele aufgespielt werden und eine große Festplatte als Massenspeicher für Bilder, Videos, Musik, Programme und ggf. weitere Spiele, wo Ladezeiten nicht sonderlich wichtig, bzw. lang sind.
    Um die Speicherzellen der SSD zu schonen, sollte noch die automatische Defragmentierung des Betriebssystems und Prefetch deaktiviert werden.
    Genaue Tipps und optimale Konfiguration bekommt man im Netz.
    Das System startet mit einer SSD sehr schnell (ca. 12 Sekunden bei Windows 7) und lange Wartezeiten bei Programmen sind ebenfalls vorbei.

  • CD-/DVD-ROM:
    CD-/DVD-Laufwerke nutzen Laserlicht, um Daten von optischen Medien zu lesen, oder auf ihnen zu schreiben. Ein optisches Medium ist im Computerbereich i.d.R. eine flache, runde Scheibe, auf der die Bits der Daten, in Form von "Pits" (Markierungen), mit Hilfe von Licht, oder Elektromagnetismus gelesen und/oder geschrieben werden. Eine "Optical Disc" (OD) ist also z.B. eine CD (Compact Disc), oder DVD (D)digital Versatile Disc/Digital Video Disc). Auch die Magnetscheibe in einer Festplatte gehört zu den Optical Discs.
    Die Laufwerke, die mit ihnen arbeiten, bezeichnet man auch als "Optical Disc Drive" (ODD).
    CD- und DVD-Laufwerke, die nur zum Lesen von Speichermedien gedacht sind (Read Only Memory -> ROM), sind
    sehr günstig, allerdings ist der Aufpreis für ein RW-Laufwerk minimal und man sollte sich lieber ein RW-Laufwerk kaufen, mit dem man seine pers. Daten regelmäßig sichern kann.
    RW steht für Re-Rewriteable und weist auf die Fähigkeit des Schreiben und Wiederbeschreibens von "Rohlingen" (leere, beschreibbare CDs/DVDs) hin. Es ist also ein Brenner.
    CD-Brenner sind nicht mehr zeitgemäß, daher sollte man auf ein DVD-RW-Laufwerk zurückgreifen. DVD-RW-Laufwerke sind "abwärtskompatibel", sie können also CDs, wie auch DVDs, lesen und (be-)schreiben (brennen).
    HD-DVD hat sich nicht durchgesetzt und ist deshalb uninteressant. Ein Blu-Ray-Brenner ist durch die relativ hohen Anschaffungskosten (ab ca. 80 Euro) noch recht unattraktiv und kann immer noch nachgekauft werden. Wer sich unbedingt Blu-Ray-Filme auf seinem Computer angucken möchte, kann auch auf normale Blu-Ray-Laufwerke zurückgreifen, die es ab ca. 40 Euro zu kaufen gibt.
    DVDs bieten eigentlich genug Platz, um Daten zu sichern. Der Verlust einer DVD (4,7GB) ist außerdem nicht ganz so dramatisch, wie der Verlust einer ganzen Blu-Ray-Disc (25GB). Die Kosten für DVD-Rohlinge sind ebenfalls geringer und die DVD-Technik ist ausgereift genug, so das man auch mit einem günstigen DVD-Brenner nicht schlecht beraten ist.
    Gute Laufwerke bekommt man normalerweise von LG, Lite-On, Pioneer, Plextor, Samsung und Sony.

  • Netzteil:
    Das Netzteil (Power Supply Unit -> PSU) ist für die Stromversorgung des Computers zuständig. Bei einem Kauf muss man auf die Leistungsfähigkeit und verfügbaren Anschlüsse achten.
    Je nach Anzahl der Komponenten, braucht man natürlich ein Netzteil, das genügend passende Anschlüsse hat. Besitzt der PC also zwei S-ATA Festplatten und zwei S-ATA DVD-RW-Laufwerke, muss die PSU also mind. vier S-ATA-Anschlüsse besitzen. Hat es weniger, kann man logischerweise nicht alle Laufwerke anschließen. Das Gleiche gilt auch für den (12V) 6-Pin-PCI-E-Anschluss für PCI-E Grafikkarten. In einigen Fällen braucht die Grafikkarte einen 12Volt 6+2-Pin (also 8-Pin) Anschluss, oder zwei 6-Pin-PCIe-Stecker. Hat man eine entsprechende Grafikkarte eingeplant, muss das Netzteil natürlich diesen/diese Anschluss/Anschlüsse vorweisen können, damit die Grafikkarte betrieben werden kann.
    Zudem muss man darauf achten, ob das Board einen 4-Pin-, oder 4+4-Pin-Stecker (8-poliger (12V) EPS-Stecker) benötigt. Je nach Lage sollte das Netzteil entsprechend ausgestattet sein und auch einen 24-poligen ATX-Stecker (mit abnehmbaren 4-poligem Aufsatz) haben.
    Wir nehmen also ein 550Watt Netzteil, das über zwei 12V-Schienen (12V(1) und 12V(2)) verfügt. Diese Schienen werden mit einer bestimmten Stromstärke betrieben (Ampere). Die erste Schiene betreibt das Mainboard, CPU und RAM. Die zweite Schiene versorgt die restlichen Komponenten, wie Grafikkarte und Laufwerke. Nun muss man den Verbrauch der Grafikkarte (z.B. 160Watt unter Last) und den ungefähren Verbrauch der Laufwerke (ca. 2-5Watt pro Laufwerk) beachten. Zusammengerechnet ergeben sich in diesem Bsp. ca. 180Watt. Jetzt guckt man wie viel Ampere die die 12V(2)-Schiene hat und multipliziert diese mit 12Volt. Wären es 20Ampere, so ergäbe sich eine Leistung von 240Watt. Das würde für unsere Zwecke also reichen und etwas Luft nach oben bieten.
    Jetzt macht man das Gleiche für die 12V(1)-Schiene, die oft etwas weniger Ampere hat, da MB, CPU etc. weniger Strom verbrauchen. Unsere CPU, z.B. ein AMD X4, hat einen Verbrauch von über 95Watt.
    Der Arbeitsspeicher begnügt sich mit einstelligen Wattbeträgen pro Riegel. Der restliche Verbrauch des MB liegt i.d.R. bei ca. 20-30Watt. Zusammen ergeben sich also ungefähr 130Watt.
    Mit diesem Wissen errechnen wir nun die Leistungsfähigkeit der 12V(1)-Schiene, deren Stromstärke bei z.B. 18 Ampere liegt. 12V mal 18A ergeben 216Watt. Der Verbrauch liegt darunter, also reicht die Leistungsfähigkeit des Netzteils aus.
    Im letzten Schritt muss man die sogenannte "Max Combined Power" überprüfen. Die MCP gibt an, wieviel Watt das Netzteil über die zusammengefassten Schienen leiten kann, ohne überlastet zu werden. In unserem Beispiel gehen wir bei 12V(1) und 12V(2) von 18A und 20A aus. Zusammen sind das theoretisch zwar 456W, die MCP der 12V-Schienen wird bei dem Netzteil vom Hersteller aber mit 420W angegeben.
    Das bedeutet, dass beide Schienen zusammen max. 420W führen können und keine 456W. Den Verbrauch haben wir zuvor auf ungefähr 310W berechnet. Man kann den PC also durchaus mit diesem Netzteil betreiben, ohne es zu überlasten.
    Andernfalls würde das System durch Unterversorgung zusammenbrechen, bzw. das Netzteil überlastet werden und den Dienst quittieren.
    Die übrigen 130W werden der 3,3V- und 5V-Schiene zur Verfügung gestellt. Aus deren MCP und der der 12V-Schiene ergeben sich letzendlich die Leistung von 550W (420W + 130W).
    Beim Kauf natürlich darauf achten, dass das Netzteil für den Gebrauch in Deutschland gedacht ist (230Volt, 50Hz) und keine Netzteile aus anderen Ländern importieren, die nicht dem dt. Standard entsprechen.
    Viele Netzteile haben mittlerweile einen (extra leisen) Lüfter auf der Unterseite, der warme Luft aus dem Gehäuse abführt, farbige LEDs, die das Innere des Towers beleuchten, Kabelmanagement und eine Effizienz von "80+" (Wirkungsgrad). Das bedeutet, dass min. 80% des aufgenommenen Stroms weitergegeben werden und nicht als Abwärme "verfliegen". Benötigt das System z.B. 310Watt, dann zieht ein Netzteil mit einer 80+ Effizienz 310Watt + 20%, also 372Watt aus der Steckdose. Bei einem älteren Netzteil mit einer Effizienz von 70% gehen 30% des aufgenommenen Stroms als Abwärme verloren, weshalb hier der reale Verbrauch 403Watt beträgt.
    Auf Dauer macht sich das natürlich auf der Stromrechnung bemerkbar, daher ist ein Kauf eines Netzteils mit hoher Effizienz durchaus ratsam.
    Bei der "80+" Effizienz gibt es Staffelungen: Bronze, Silber, Gold, Platin und Titan. Je nach Auslastung schwankt die Effizienz zwar immer um einige Prozent, aber durchschnittlich liegt sie bei ca. 83% bei Bronze, 87% bei Silber, 90% bei Gold, 92% bei Platin und Titan schafft bis zu 96%. Je höher der Wirkungsgrad (Effizienz) ist, desto teurer sind die Netzteile i.d.R. auch. Man sollte daher überschlagen wie lange der PC pro Tag läuft, wie hoch der Verbrauch ist und ausrechnen, ob sich der Aufpreis für eine höhere Effizienzklasse überhaupt rentiert.
    Bei den meisten Leuten wird Bronze ausreichen, zumal diese Netzteile erschwinglich sind.
    Letztes Qualitätmerkmal sind Sicherheitsmechanismen. Jedem ist wohl schon mal die Sicherung rausgeflogen. Ist der PC zu diesem Zeitpunkt an und das Netzteil hat keine Sicherheitsmechanismen, so kann das dem PC schaden. Im schlimmsten Fall führt es zu Schäden an der Hardware und kann den PC unbrauchbar machen.
    Ein Netzteil sollte "active PFC" haben. "Aktive Power Factor Correction" ist ein Filter zur Minimierung von störenden Oberschwingungen.
    Darüber hinaus gibt es OTP, OCP, OPP, UVP, OVP und SCP.
    OTP ist Over Thermal Protection, also Überhitzungsschutz. Wird das Netzteil zu heiß, z.B. weil der Lüfter defekt ist, dann geht das NT aus, um sich selbst und den PC vor möglichen Schäden zu schützen.
    OCP steht für Over Current Protection - der Überstromschutz. Fliest über eine Schiene mehr Strom, als sie verträgt, dann schaltet sich das Netzteil ab.
    Die OPP, Over Power Protection, ist der Überlastschutz. Bekommt, oder zieht das Netzteil mehr Strom als es ab kann, dann schaltet sich die OPP ein und schützt das NT vor Schäden.
    Die UVP, Under Voltage Protection, ist ein Schutzmechanismus für die ausgehende Spannung. Unterschreitet die Spannung ein Minimum, dann schaltet sich das Netzteil ebenfalls ab.
    Die OVP, Over Voltage Protection, ist der Ãœberspannungsschutz. Auch hier schaltet sich das NT notfalls aus.
    Die SCP, Short Circuit Protection, ist der Kurzschlusschutz. Bei einem Kurzschluss unterbricht das NT die Stromversorgung zum Rechner, um ihn vor Schaden zu schützen.

    Fazit:
    Ohne Netzteil läuft nichts. Das Netzteil ist mit die wichtigste Komponente in einem PC, die oft vernachlässigt wird. Sie ist wie das Herz im menschlichen Körper und muss ausreichend Leistung bringen und sollte sicher sein. Die benötigte Leistung sollte, unter Berücksichtigung der Verlustleistung, im Vorfeld berechnet werden. Das NT sollte aktives PFC haben, sowie die oben genannten Sicherheitsmechanismen. Solche Netzteile gibt es ab ungefähr 50€.
    Billigware gibt es genug, aber lieber etwas mehr ausgeben, Strom sparen und zudem der restlichen Hardware etwas Sicherheit bieten, als im Ernstfall das Nachsehen haben.
    Gute Hersteller von Netzteilen sind be quiet!, Cougar und Enermax. Im unteren Preisbereich ist die Performance Serie A von Xilence ganz okay.

  • Gehäuse:
    In das Gehäuse, auch Tower genannt, wird die Hardware platziert, bzw. angebracht.
    Es gibt viele verschiedene Arten von Gehäusen und unterscheiden sich in ihrer Farbe, Größe, Design und Herstellungsmaterial.
    Große Gehäuse, sogenannte Big-Tower, bieten Platz für viele Laufwerke (Einschübe auf der Vorderseite) und haben für Steckkarten, z.B. Grafikkarte, viele Aussparungen auf der Rückseite.
    Midi-Tower sind kleiner als Big-Tower, bieten aber ebenfalls Platz für mehrere Laufwerke und reichen für die Ansprücher der meisten Privatanwendern aus.
    Ganz flache Gehäuse, die "Pizza-Box", wird i.d.R. nur noch für Server verwendet und nicht mehr für PCs, wie es früher einmal gängig war.
    Apropos Größe; beim Kauf eines Gehäuses sollte man auf das Größenformat (Formfaktor) des Mainboards achten:


    • ATX: 305mm × 244mm
    • Mini-ATX: 284mm × 208mm
    • Micro-ATX: 244mm × 244mm
    • Flex-ATX: 229mm × 191mm


    Es gibt zwar noch weitere Formate, die sind für gewöhnlich aber nur bei Servern (E-ATX, XL-ATX) oder Mini-PCs (Mini-, Nano-, Pico-ITX) vorhanden und nicht bei den üblichen Mainstream-Produkten, wobei Mini-PCs zunehmend beliebter werden.
    Bei Flex-ATX handelt es sich um ein neueres Format, dessen Größe nochmal etwas gedrungener ist, die Bohrungen aber denen von Micro-ATX entsprechen. Anders ausgedrückt; wenn ein Gehäuse Micro-ATX unterstützt, kann ein Flex-ATX-Board in dem Gehäuse befestigt werden.
    Ist die Größe des Boards also bekannt, muss man nur darauf achten, dass der Tower dieses Format "unterstützt", damit das Mainboard im Gehäuse befestigt werden kann. Gehäuse für Designliebhaber sind im Schnitt teuerer, bieten aber optische Highlights, wie z.B. Plexiglasscheibe, farbige Beleuchtung, Anzeigen, Mesh-Gitter oder besondere Belüftungsmöglichkeiten.
    Die Wahl eines Gehäuses hängt also ein wenig vom Gebrauch, aber auch vom Geldbeutel ab.
    Ein Anwender, der seine Hardware übertakten möchte, wird am ehesten auf ein Gehäuse mit guten Lüftungsmöglichkeiten zurückgreifen, muss dann aber auch etwas tiefer in die Tasche greifen.
    Legt man dabei auch noch Wert auf Optik, so kann ein lackiertes Gehäuse mit weiteren Highlights durchaus 60 Euro oder sogar über 100 Euro kosten.
    Ein durchschnittliches Gehäuse, muss aber nicht wie die letzte Pappschachtel aussehen und kann trotzdem günstig sein.
    Für ca. 35 Euro bekommt man durchaus recht vernünftige Gehäuse. Billigere Gehäuse sind nicht wirklich empfehlenswert, da deren Herstellungsmaterialien und Verarbeitung meistens schlecht sind (z.B. scharfe Kanten, dünnes Blech).
    Während des Betriebes kann ein solches Gehäuse die Laufgeräusche verstärken und eine Menge Lärm erzeugen.
    Solide Gehäuse kann man von Thermaltake, Cooler Master, Corsair, Aerocool und Xigmatek erstehen. Designermarke stellt NZXT dar.


Ãœberlegungen bei einem Kauf


  • Einsatzgebiet:
    Das Einsatzgebiet entscheidet im Wesentlichen über die erforderliche Hardware und somit auch über den Preis. Während ein Internet-, Büro-PC mit einem günstigen Board, einer CPU mit 2 Kernen, 2GB RAM und WinXP/Win7 x32 auskommen kann, ist ein Multimediarechner schon etwas anspruchsvoller und daher auch etwas teurer. Eine CPU mit mehreren Kernen ist keine schlechte Wahl und 4GB RAM sind, bei der Verwendung von Win7, solide.
    Ein gutes Board bietet die Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt aufzurüsten.
    Die teuerste Kategorie bilden die Spiele-, und Bearbeitungsrechner. Hier sollte man auf eine CPU mit 4 (oder mehr) Kernen, gutes Board, Grafikkarte aus dem mittleren oder oberen Preis-Segment und min. 8GB Arbeitsspeicher setzen. Besonders bei aktuellen 3D-Spielen und der Bearbeitung von Bildern, Videos usw., profitiert man von einer CPU mit mehreren Kernen und viel Arbeitsspeicher. Aktuelle und kommende Spiele, wie auch Programme, sind zunehmend auf mehrere Kerne und 64Bit ausgelegt und profitieren von entsprechenden Ressourcen.
    Durch die gesteigerte Leistungsfähigkeit ergeben sich für den Anwender geringere Bearbeitungs- und Ladezeiten. Bei Spielen sorgen sie für eine möglichst hohe und konstante Bildrate, damit flüssiges Spielen ohne Ruckler möglich ist.

  • Budget:
    Hat man sich für eine Kategorie entschieden, so hat man ungefähre Vorgaben, welche Hardware benötigt wird. Jetzt entscheidet das Budget über die genaue Auswahl. Hat man nur 200 Euro, so sollte man noch etwas sparen, oder über einen günstigen Komplettrechner nachdenken, wenn man ihn nur zum Surfen im Netz braucht.
    Besitzt man noch gute Komponenten (Gehäuse, DVD-Brenner, Festplatte), so können sie auch im neuen PC zum Einsatz kommen, was etwas Geld spart.
    Als Alternative kann man seine alte Hardware auch verkaufen und mit dem Geld einen Teil des neuen Rechners finanzieren.
    Bei der Verwendung des alten Gehäuses, Festplatte und DVD-Laufwerk, bräuchte man also nur ein neues Board (mit Grafik on Board), CPU, RAM und ein Netzteil. Ein Internet-PC für rund 200 Euro ist also realistisch, wenn man die Hardware selber zusammenbauen und das Betriebssystem installieren kann.
    Ein Multimedia-, oder gar Spiele-PC braucht natürlich ein höheres Budget, entsprechend muss man mehr ansparen.
    Bei PC-Komponenten findet eine rasante Entwicklung statt, daher ist eine (ungeschriebene) Wiederverkaufsregel, dass Hardware pro Jahr ca. 50% an Wert verliert. Möchte man seinen alten PC also verkaufen, dann sollte man überschlagen, wieviel der Rechner gekostet hat und wie alt er ist.
    So kann man übrigens auch den aktuellen Wert eines gebrauchten PCs ermitteln, den man z.B. von einem Freund/Bekannten angeboten bekommt.
    Leider wird oft die Unwissenheit von Leuten ausgenutzt und veraltete Computer/Hardware zu völlig überhöhten Preisen verkauft (Announce in Zeitungen, Versteigerunsportale im Internet, Flohmarkt etc.).
    Selbst einige Elektronikmärkte bieten manchmal noch völlig veraltete Hardware zu überhöhten Preisen an, nur weil sie noch ungebraucht ist. Daher sollte man sich stets erkundigen, nachfragen und Vergleiche anstellen.

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Kyrie, ignis divine, eleison

Zuletzt bearbeitet von fr43k am 09.11.2018, 19:12, insgesamt 118-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 30.10.2010, 21:52    Titel: Beispiel-Systeme Antworten mit Zitat

Beispielsysteme


Die Beispielsysteme bestehen aus aktuellen Komponenten (Februar 2018).
Ich habe dabei möglichst auf Kompatibilität, Preis-/Leistungsverhältnis, und Aufrüstungsmöglichkeiten geachtet.
Die hier aufgelisteten Preise sind Durchschnittspreise, daher variieren sie von Händler zu Händler und sind unverbindlich.
Bekannte und seriöse (Online-)Händler sind z.B. mindfactory, K&M, oder auch alternate, bei denen man Preise und Angebot vergleichen kann.
Ein Zusammenbau ist i.d.R. mit Zusatzkosten verbunden, der je nach Händler verschieden viel kosten kann. Wer niemanden kennt, der den PC zusammenbauen kann, oder selber nicht kann, sollte sich im Vorfeld unbedingt erkundigen, wie teuer es ist.
Mit "aktuelle 3D-Spiele" sind übrigens 3D-Titel wie CS:GO, Witcher 3, Fallout 4, Battlefield 4 & 1 und Anno 2070 mit hohen Details, bei einer Auflösung von 1920x1080 gemeint.
Ältere und andere Spiele, wie z.B. Skyrim, CS:S, Die Sims Reihe, Anno 1404 und geringere Auflösungen (1680x1050, 1280x720), stellen i.d.R. kein Probleme dar (Büro-PC ausgenommen). Im Zweifelsfall im Computer-Forum nachfragen. smile
Der Absatz "Optionale Hardware" zeigt alternative Komponenten auf, die das System etwas leistungsstärker, aber auch teurer machen würden.

Büro-/Internet-PC - AMD:

  • Twr: BitFenix Comrade - 37€
  • MB: AsRock FM2A68M-DG3+ - 40€
  • CPU: AMD Athlon II X2 340 - 39€
  • RAM: 4GB Kingston ValueRAM DDR3-1333 DIMM CL9 - 33€
  • HDD: WD Red WD10EFRX - 50€
  • DVD: LG GH24NS bare schwarz - 13€
  • GPU: MSI GeForce GT 710 LP - 33€
  • PSU: 300 Watt be quiet! Pure Power 10 - 40€
  • Gesamtpreis: 285€

  • Optional:
  • Betriebssystem: Windows 10 Home 64Bit - 85€

  • Pro: Preis, geringer Stromverbrauch (unter 100W)
  • Contra: Hardware recht alt, Preis-Leistungsverhältnis daher nicht optimal.
  • Einsatzbereich: Schreibarbeiten, Surfen, Video gucken und Musik hören
  • Spieletauglichkeit: Ungeeignet für aktuelle 3D-Spiele. Nicht sehr anspruchsvolle Spiele, wie Browsergames und einige Klick-Adventures, sind im Bereich des Möglichen.


Büro-/Internet-PC - Intel:

  • Twr: BitFenix Comrade - 37€
  • MB: Asus H110M-K - 50€
  • APU: Intel Celeron G3900 - 72€
  • RAM: 4GB Corsair ValueSelect DDR4-2133 CL15 - 35€
  • HDD: WD Red WD10EFRX, 1TB - 52€
  • DVD: LG GH24NS bare schwarz - 13€
  • GPU: Intel HD Graphics 510 (in der APU integriert)
  • PSU: 300 Watt be quiet! Pure Power 10 - 40€
  • Gesamtpreis: 299€

  • Optionale Hardware:
  • APU: Intel Pentium G4400 Box - 45€

  • Optional:
  • Betriebssystem: Windows 10 Home 64Bit - 85€

  • Pro: Preis, geringer Stromverbrauch (unter 110W), aufrüstbar (z.B. i3)
  • Contra: ---
  • Einsatzbereich: Schreibarbeiten, Surfen, Video gucken und Musik hören
  • Spieletauglichkeit: Ungeeignet für aktuelle 3D-Spiele. Nicht sehr anspruchsvolle Spiele, z.B. Browsergames und einige Klick-Adventures, sind im Bereich des Möglichen.


Multimedia-Rechner - AMD:

  • Twr: Cougar Solution - 40€
  • MB: Asus Prime B350-Plus - 69€
  • CPU: AMD Ryzen 3 1300X - 99€
  • RAM: 8GB G.Skill RipJaws 4 rot DDR4-2666 DIMM CL15 - 70€
  • HDD: 1000GB WD Black WD1003FZEX - 72€
  • DVD:LG Electronics GH24NSD1 - 19€
  • GPU: MSI GeForce GT 1030 - 75€
  • PSU: 400 Watt be quiet! Pure Power 10 CM - 51€
  • Gesamtpreis: 496€

  • Optionale Hardware (als günstiger Spiele-PC):
  • CPU: AMD Ryzen 5 1600 - 129€
  • GPU: MSI GeForce GTX 1050 Ti Gaming 4G - 179€
  • SSD: 500GB Crucial MX500 - 75€

  • Optional:
  • Betriebssystem: Windows 10 Home 64Bit - 85€

  • Pro: Solider Allrounder und gute Leistung bei Multithreading, aufrüstbar (z.B. Ryzen 5, 16GB RAM, bessere Grafikkarte)
  • Contra: Begrenzt als Spiele-PC tauglich (GPU-Limit)
  • Einsatzbereich: Schreibarbeiten, I-Net, Videos, Musik, Spiele, leichte Bearbeitung
  • Spieletauglichkeit: Aktuelle Spiele in Full-HD (1920*1080), mit niedrigen bis mittleren Details bei ca. 30-40 FPS


Multimedia-Rechner - Intel:

  • Twr: Cougar Solution, ohne Netzteil - 40€
  • MB: MSI B360 Gaming Plus, Sockel 1151, ATX - 94€
  • APU: Intel Core i3-8100 Box - 135€
  • RAM: 8GB Corsair Vengeance LPX schwarz DDR4-2400 CL14 - 71€
  • HDD: 1000GB WD Black WD1003FZEX - 72€
  • DVD: LG GH24NSD1 - 19€
  • GPU: Asus GeForce GT 1030 OC - 85€
  • PSU: 400 Watt be quiet! Pure Power 10 CM - 51€
  • Gesamtpreis: 567€

  • Optionale Hardware zum Aufrüsten zum Einsteiger-Spiele-PC:
  • GPU: Gigabyte GTX 1050 Ti D5 4GD - 159€
  • SSD: 500GB Crucial MX500 - 75€

  • Optional:
  • Betriebssystem: Windows 10 Home 64Bit - 85€

  • Pro: Guter Allrounder, geringer Stromverbrauch (ca. 135W), aufrüstbar (z.B. i5, 16GB RAM, bessere Grafikkarte)
  • Contra: Begrenzt als Spiele-PC tauglich (GPU-Limit)
  • Einsatzbereich: Schreibarbeiten, I-Net, Videos, Musik, Spiele, leichte Bearbeitung
  • Spieletauglichkeit: Aktuelle Spiele in Full-HD (1920*1080), mit niedrigen bis mittleren Details bei ca. 30-40 FPS



Spiele-PC für aktuelle 3D-Spiele:

  • Twr: BitFenix Shinobi USB 3.0 - 60€
  • MB: AsRock Z370 Extreme 4 - 150€
  • CPU: Intel Core i5-8600K - 265€
  • Cooler: EKL Alpenföhn Brocken 3 - 35€
  • RAM: 16GB Corsair Vengeance LPX DDR4-2666 - 117€
  • SSD: Samsung SSD 850 EVO, 500GB - 130€
  • HDD: Seagate BarraCuda ST1000DM010 - 42€
  • DVD: LG GH24NS - 17€
  • GPU: MSI GeForce GTX 1060 Gaming X 6G - 300€
  • PSU: 550 Watt Seasonic Focus Plus - 70€
  • Gesamtpreis: 1186€

  • Optionale Hardware zum Aufrüsten:
  • Twr: Sharkoon BW9000-W - 70€
  • GPU: MSI GeForce GTX 1070 Gaming - 435€
  • PSU: 550 Watt BitFenix Whisper M - 80€
  • SSD: 960GB ADATA XPG SX8200 - 270€

  • Optional:
  • Betriebssystem: Windows 10 Home 64Bit - 85€

  • Pro: Aktuelles System
  • Contra: Hohe Anschaffungskosten
  • Einsatzbereich: Schreibarbeiten, I-Net, Videos, Musik, Spiele, Video- und Bildbearbeitung
  • Spieletauglichkeit: Aktuelle Spiele in Full-HD (1920*1080)

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Zuletzt bearbeitet von fr43k am 09.11.2018, 20:00, insgesamt 82-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 30.10.2010, 21:53    Titel: Freeware Antworten mit Zitat

Freeware - Kostenlose Programme


Anti-Virus:
Achtung, nur einen aktiven Scanner installieren.
Mehrere aktive Scanner zu installieren, kann zu Konflikten zwischen den Programmen führen und das Betriebssystem negativ beeinflussen.

Aktive Scanner:
Avira AntiVir Personal - Lernvideo: AntiVir konfigurieren
Avast! Free Antivirus

Passive Scanner:
Malwarebytes Anti-Malware Free
AdwCleaner
Stinger

Diagnose:
OTL - Diagnose-Tool zur Überprüfung des Computers auf Malware. Die Auswertung (Log-File) sollte im TB-Forum gepostet werden (Siehe Anleitung).

Anti-Virus-Rescue CD:
Avira AntiVir Rescue System - Lernvideo: Infiziertes System mit AntiVir Rescue-CD bereinigen.
AVG Rescue CD - Lernvideo: Infiziertes System mit AVG Rescue-CD bereinigen.

Audiobearbeitung:
Audacity 2.1

Betriebssysteme:
Ubuntu 14.04
Chrome OS Linux 2.4

Bildbearbeitung:
Gimp
Paint.Net
Picasa

Brennprogramme:
BurnAware Free
CDBurnerXP
Infra Recorder

Browser:
Google Chrome
FireFox
Firefoxerweiterungen:
Adblock Plus - Lernvideo: Adblock Plus installieren und konfigurieren
Flagfox
Noscript - Lernvideo: Noscript installieren und konfigurieren

Büro/Office:
LibreOffice
OpenOffice

Daten-, Systemrettung:
Bart PE - Live-CD - Lernvideo: Bart PE CD erstellen.
Knoppix - Lernvideo: Knoppix Live-CD erstellen.
Ubuntu
SysRescCd

Datenwiederherstellung:
Recuva

Desktop-Wallpaper (Hintergrundbilder):
Deviant Art

E-Mail:
Thunderbird

Firewalls:
Comodo-Firewall
ZoneAlarm - Zonealarm ist nicht mit Avira kompatibel. Eine Kombi von Avira und Comodo-Firewall ist besser.

Instant-Messenger:
ICQ
Pidgin
Skype
Trillian

Laufzeitumgebungen:
Java
Microsofts .NET (dotNET) Framework 3.5 SP1 - XP, Vista
Microsoft .NET (dotNET) Framework 4.5 - Vista SP2, Windows 7 SP1, Windows Server 2008 SP2/RP2 SP1
Microsoft Visual C++ 2013 - XP, Vista, Win7

Multimedia:
Adobe Acrobat Reader
Adobe Flash Player
Adobe Shockwave Player
DivX
K-Lite Codec-Pack - Wer dieses Codecpack installiert, kann auf die Installation von DivX und Quicktime verzichten.
RealPlayer Alternative
Quicktime
VLC - Umfangreicher Mediaplayer
Winamp

Packprogramme:
7zip
WinRar - WinRar ist leider Shareware. Nach Ablauf der Testzeit wird vor dem Entpacken ein entsprechender Hinweis angezeigt, den man mit einem Klick aber schließen kann. Das Programm ist weiterhin verwendbar.

System-Tools (Systeminformation, Wartung):
CCleaner - Wartung
CPU-Z - CPU-Info
GPU-Z - Grafikkarten-Info
Crystal Disk - Festplatten-Info
Speccy - Übersichtliches Tool für Systeminformationen
CW-SysInfo - Systeminformationen
XP-Antispy - Tweak-Tool für XP, Vista, Win7

Treiber - Hersteller-Seiten:
A4-Tech
Acer
AMD-ATI
Asus
AsRock
Dell
Fujitsu-Siemens (Amilo)
Gainward
Gigabyte
HIS
LG
Logitech
MSI
nVidia (GeForce)
Packard Bell
Palit
PowerColor
Samsung
Sapphire
Sony (Vaio)
Toshiba
Xfx
Zotac

Updates:
XP Service Pack 2
XP Service Pack 3
XP Update Pack 3.68 - Benötigt SP3. Enthält alle Patches für XP, die nach dem SP3 kamen.

Vista - 32Bit - Service Pack 1
Vista - 64Bit - Service Pack 1
Vista - Update Pack 2.35 - 32Bit & 64Bit - Benötigt SP1
Vista - 32Bit - Service Pack 2
Vista - 64Bit - Service Pack 2
Vista - Update Pack 3.52 - 32Bit & 64Bit - Benötigt SP2

Win7 - 32Bit - Servicepack 1.35
Win7 - 64Bit - Servicepack 1.36

Win8.1 - 32/64Bit - Update Pack 1.12

Verschlüsselung:
AxCrypt
TrueCrypt - Lernvideo: Verschlüsselung mit TrueCrypt - Teil 1, Teil 2

Videobearbeitung:
Freemake Video Converter - Benutzerfreundliches Tool zum Video schneiden und konvertieren
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Zuletzt bearbeitet von fr43k am 01.09.2015, 03:09, insgesamt 28-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 30.10.2010, 21:53    Titel: Sicherheit Antworten mit Zitat

Sicherheit - Allgemeine Informationen und Tipps
Ergänzend zu dem Thema: Gefahren im Netz.


Anti-Virus:
Auf einem PC sollte immer ein AV-Kit installiert sein. Es kontrolliert eingehende und bereits installierte Dateien auf schadhaften Code. Täglich entstehen neue Viren und infizieren über Netzwerke, das Internet und auch durch mobile Datenträger, andere Computer.
Daher sollte ein Anti-Viren-Programm installiert sein, möglichst täglich aktualisiert werden und über eine Heuristik (Erkennung noch unbekannter Schädlinge) verfügen. Da es sich um Software handelt und Software auch umgangen und ausgeschaltet werden kann, sollte man zusätzlich über eine Firewall verfügen, um möglichst gut geschützt zu sein (s.u.).
In dem Post "Freeware - Kostenlose Programme" sind einige kostenlose, aber sehr gute AV-Kits aufgelistet.
Es ist wichtig zu wissen, dass es kein "bestes" Anti-Viren-Programm gibt. Jedes AV-Kit hat Schwächen und nicht immer die aktuellsten Definitionsdateien, da die Hersteller immer erst nach der Entdeckung einer neuen Schadware (Virus, Trojaner, Root-Kit...) ein Update herausgeben können. Deswegen wurde auch die Heuristik entwickelt, aber auch sie kann keinen 100%igen Schutz bieten.
Die aufgelisteten Programme erkennen im Schnitt ~97% aller Viren und sind nicht schlechter als Programme, die man kaufen muss (z.B. Symantec - Norton Anti-Virus, Kaspersky - Anti-Virus, oder Avast! Internet Security), denn auch diese erkennen keine 100%.
Bezahlungspflichtige Programme bieten meistens zusätzliche Funktionen (Internet Security), also neben dem Antiviren-Scanner z.B. eine Firewall, E-Mailschutz, Ad- und Spywarescanner, sowie extra abgesicherte Ordner, für private Dateien, die in den Grativersionen nicht vorhanden sind und erhöhen dadurch den Rundumschutz.
Verlässt man sich ausschliesslich auf Gratissoftware, muss man einige dieser Funktionen mit anderen Programmen nachrüsten. Eine Kombination von Gratissoftware wäre dann z.B. Avira Antivir, Comodo Firewall, Malwarebytes AM ergänzend als passiver Scanner und TrueCrypt zur Verschlüsselung von sensiblen Dateien.
Wer lieber alles auf einen Blick haben möchte und zu einem kostenpflichtigen Programmen greifen will, sollte eines der folgenden benutzen:
(Bitte Systemanforderungen beachten)


100%ige Sicherheit gibt es zwar nicht, mit aktueller Software, etwas Vorsicht und richtigem Surfverhalten, kann man aber die meisten Gefahren vermeiden.
Lernvideo: AntiVir Einstellungen verbessern
Lernvideo: Dateien online von "Virustotal" scannen lassen - Virustotal.com
Lernvideo: Webseiten und Dateien vor dem Download prüfen.
Für den Notfall:
Lernvideo: Infiziertes System mit AntiVir Boot-CD bereinigen.
Lernvideo: Infiziertes System mit BitDefender Boot-CD bereinigen.


Backups:
Backups - Datensicherungen - sollten möglichst in regelmäßigen Abständen gemacht werden. Um eine Systemsicherung zu starten, klickt man unter:

Windows XP: Start -> Programme -> Zubehör -> Systemprogramme -> Sicherung.

Windows Vista: Vista-Startsymbol -> Alle Programme -> Wartung -> Sichern und Wiederherstellen.
Alternativ geht der Weg auch über das Startsymbol -> Systemsteuerung -> System und Wartung -> Sicherung des Computers erstellen.

Windows 7: Start -> Systemsteuerung -> System und Sicherheit -> Sicherung des Computers erstellen.

Sensible Daten (Bewerbungen, Lebenslauf, private Bilder) sollte man, wenn möglich, auf externen Medien speichern (USB-Stick, CD/DVD).
Heruntergeladene Bilder und Programme sind kein großer Datenverlust, da man sie immer wieder im Internet bekommen kann. Persönliche Daten nicht, daher sollten sie höchste Priorität haben.
Die erste Sicherung empfiehlt sich nach der Installation des Betriebsystems, inkls. Treibern, Updates und Programmen.
Anschließende Sicherungen liegen im Ermessen des Benutzers.
Wer viele eigene Sachen kreiert (Animationen, Bilder, Filme, Gedichte, Lieder, Referate usw.), hat natürlich viel mehr zu verlieren und sollte seine Daten daher in kurzen Abständen sichern.
Lieber hier und da mal eine Std. investieren, als womöglich hunderte von Arbeitsstunden verlieren.


Firewall:
Eine Firewall ist eine Software, die den Datenverkehr zwischen Netzwerkteilnehmern und zwischen verschiedenen Netzwerken filtert.
Kommen Datenpakete von einer Quelle, die von einem Netzwerkteilnehmer nicht angefordert wurden, so werden diese blockiert.
Ausserdem können Programme, die Kontakt mit dem Internet aufnehmen wollen, blockiert werden. Einige Firewalls bieten weitere Optionen, die z.B. bestimmte Inhalte filtern, oder bestimmte Ordner (mit pers. Information) vor externen Zugriffen schützen.
Wer einen Router besitzt, verfügt i.d.R. schon über eine Firewall (Hardwarefirewall), die aber nur voreingestellte (Grund-)Regeln beachtet. Entweder macht man sich die Mühe und erkundigt sich im Handbuch/Internet über bessere Einstellungen, oder installiert zusätzlich eine Desktopfirewall. Windows verfügt zwar über eine intigrierte Firewall, diese wird von vielen Sicherheitsexperten aber als grad mal ausreichend bewertet. Die FW von WinXP fällt nicht darunter, die kann getrost deaktiviert werden und sollte durch eine Desktopfirewall ersetzt werden.
Die FW von Vista und Win7 schneiden zwar besser ab, aber wenn man 2GB RAM und mehr hat, sollte man sich ebenfalls eine Desktopfirewall zulegen.
In dem Post "Freeware - Kostenlose Programme" sind gute und kostenlose FW zu finden.


Passwörter:
Ob für WLAN, Mail, Foren, Social Networks, Shops, oder Onlinespiele: Passwörter sind der Schlüssel zu unseren Accounts.
Ein Passwort (PW) darf nicht leicht zu erraten sein und sollte daher nicht mit euch in Verbindung stehen. Eigen-, Nickname, Namen von Angehörigen, Freunden, Haustieren, Wohnort, Prominenten, Lieblingsfilm usw. sind also absolutes Tabu!
Vermeintliche Passwörter wie 123456, qwertz, Passwort usw., sind ebenfalls ungeeignet.
Auch Worte die im Wörterbuch stehen, sollten vermieden werden, da es Angriffstechniken gibt bei denen geläufige Wörter als Passwort ausprobiert werden (Dictionary Attack).
Benutzt daher eine Kombination aus kleinen und großen Buchstaben, Sonderzeichen ( !,?,#,*,---,",$, ...) und Zahlen.
Aber auch bei Zahlen gilt: Keine Zahlen, die direkt mit euch zu tun haben (z.B. Geburtsdatum, Hausnummer, oder PLZ).
Kurze Buchstaben- und Zahlenkombinationen können relativ schnell geknackt werden (Brute Force Angriff), entsprechend sollte ein Pw aus wenigstens 8 Zeichen bestehen. 10 Zeichen und mehr sind optimal.
Der Grund liegt an der Länge und den daraus resultierenden Kombinationsmöglichkeiten, denn je mehr Kombinationen möglich sind, desto länger dauert es ein Pw zu knacken. Bei 6 Stellen und der Verwendung von kleinen Buchstaben ergeben sich lediglich 26^6 Möglichkeiten, also etwas über 8 Mrd. Kombinationen. Klingt viel, aber heutige Computer können das in rund 2 Std. schaffen (1 Mio. Keys/s).
Nutzt man hingegen Klein- und Großbuchstaben (52), Zahlen (0-9) und Sonderzeichen, erhöhen sich die Möglichkeiten bereits auf 80^6, also fast 21 Billionen Möglichkeiten. Das würde schon bis zu 40 Tage dauern. Erhöht man die Zeichenlänge auf 8, sind es 80^8, also über 134 Billiarden Möglichkeiten. Das kann mehrere Jahre in Anspruch nehmen und ist somit uninteressant.
Wie soll man sich so lange Passwörter aber merken? Das ist leichter, als man zuerst glauben mag.

Kombiniert einfach beliebige Worte, denkt euch einen Begriff, oder ganzen Satz aus:

  • 1) Als Bsp. für eine Kombination: Fenster Park
  • 2) Als Bsp. für einen ausgedachten Begriff: RataSquon
  • 3) Als Bsp. für einen Satz: Heißer Tee wird kalt, wenn man ihn nicht trinkt.


Nun fügen wir einige Zahlen hinzu, ersetzen Buchstaben, oder lassen sie weg:

  • 1) Fenster Park -> F3nst P4r ( 3 = E, 4 = A )
  • 2) RataSquon -> RataSquon712
  • 3) Heißer Tee wird kalt, wenn man ihn nicht trinkt. -> HTwk,wmint.49 (Anfangsbuchstaben der jeweiligen Worte)
    Das kann man beliebig gestalten und kombinieren.


Um das Ganze letztendlich zu komplettieren, fügen wir noch Sonderzeichen hinzu:

  • 1) F3nst P4r -> F3n$t_P4r! ( _, ! hinzugefügt, $ = S )
  • 2) RataSquon712 -> RataSquon#712? ( #, ? hinzugefügt )
  • 3) HTwk,wmint.49 -> HTwk,wmint.%49 ( % hinzugefügt )

Solche PW stehen in keinem Wörterbuch, sind unpersönlich, lang, komplex und mit ein wenig Übung schnell und leicht zu merken.
Welche Methode man nutzt, bleibt jedem natürlich selbst überlassen.

Falls es mal zu einer Infektion kommen sollte, bereinigt immer zuerst das System und wechselt erst danach die Passwörter aus.
Ich pers. würde nicht empfehlen Passwörter auf dem PC zu speichern, genauso, wie man auch nicht seine Bank-PIN auf einen Zettel schreibt und zusammen mit der Bank-Karte bei sich trägt.
Wenn man ein schlechtes Gedächtnis hat und sich Passwörter notiert, sollte es nicht auf einen Zettel geschrieben werden, sondern lieber in ein (abschliessbares) Notizbuch, das abseits vom Computer aufbewahrt wird. Unter Umständen reichen auch Hinweise, um sich an das Pw zu erinnern.
Z.B. für jey-key.de:

  • Lila (Assoziation/Hinweis auf die Webseite, Forum...)
  • abc (Initialen des Nicknamens. Benutzt man nur einen Nick, kann man das auch weglassen.)
  • Heißer T.%4 (Hinweis auf das Passwort. Bsp.-PW wäre hier "HTwk,wmint.%49" (s.o.) gewesen.)

Auch wenn diese Informationen von Dritten gelesen werden, ist nicht ersichtlich wofür sie sind und der dazugehörige Account ist weiterhin sicher.

Am wichtigsten ist das PW für euren Mail-Account.
Falls man ein PW vergessen sollte, hat man eigentlich immer die Möglichkeit das PW ändern zu lassen.
Dafür braucht man aber Zugang zum eigenen Mail-Account. Achtet auf dieses PW also besonders gut und wählt eines, das ihr möglichst nirgendwo notiert habt.
Das man seine Passwörter niemanden mitteilen darf, sollte klar sein.
Auch dann nicht, man eine Nachricht/Mail bekommt, in der man gebeten wird, diese Informationen anzugeben. Mehr über dieses Thema (Phishing) steht weiter unten im Post "Gefahren im Netz".
Wie ihr Dateien auf eurem PC verschlüsseln könnt, steht weiter unten, unter "Verschlüsselung".
Falls sonst etwas ungewöhnlich ist, dann fragt einfach im Computer-Forum.
Lernvideo: Unsichere Passwörter
Lernvideo: Passwort erstellen
Lernvideo: HA: Passwortstärke


Surfverhalten, Quellen & Vertrauen:
Euer Surfverhalten ist einer von vielen Faktoren, der darüber bestimmt, wie anfällig euer Computer ggü. Schädlingen ist.
Manchmal sucht man eine bestimmte Sache und landet durch falsche Angaben der jeweiligen Betreiber auf einer Webseite, die das Gesuchte gar nicht anbietet oder mit miesen Tricks arbeitet.
Gutes Bsp. sind Seiten, die Songtexte anbieten und manche "Softwareanbieter".
Oft sucht man ein Liedtext und landet auf einer Seite, die "exklusiven Zugriff" auf über x-hunderttausend Songtexte garantiert. Dazu muss man sich lediglich registrieren, aber Vorsicht!
In 99% dieser Fälle ist die Registrierung mit einem kostenpflichtigen Abo verknüpft, auf das gar nicht, oder nur sehr versteckt, hingewiesen wird.
Im Internet fliegen Unmengen von Seiten rum, die sich lediglich durch Werbung refinanzieren und keine Registrierung benötigen.
In solchen Fällen gilt fast immer; Wenn es sich zu gut anhört, um wahr zu sein, dann ist es das auch. Sucht lieber nochmal woanders und ihr werdet bestimmt fündig. Notfalls, fragt einfach jmd. anderen.
Bei Software verhält es sich ähnlich. Einige Anbieter bieten ein Sammelsorium an (lizensierter/gratis) Software von den versch. Herstellern an, die man runterladen kann, wenn man sich registriert. Manchmal schlägt jetzt schon die Kostenfalle zu, manchmal auch erst, wenn man sich dort Software runterlädt.
Ich habe schon Rechnungen von solchen dubiosen Firmen gesehen, die für ein Freeware-Programm! mal eben 69,90¤ verlangen.
Lernvideo: Abzocker Werbung.
Diese Firmen sitzen häufig im Ausland, oder benutzen andere Tricks, um das Gesetz zu umgehen und schnelles Geld zu machen.
Es ist also wichtig, dass ihr die vertrauenswürdige Quellen kennt.
An erster Stelle steht natürlich der Hersteller eures Computers/eurer Hardware.
Im Post Freeware findet ihr unter "Treiber" eine Liste von Herstellern. Wenn ihr von dort Treiber, oder ein Tool laden wollt, dann ist das Kundenservice und umsonst. Sollte eine Registrierung nötig und mit Kosten verbunden sein, dann wird darauf explizit hingewiesen. Zu 99% ist nur die Kunden-Hotline kostenpflichtig und der Preis wird dann auch angegeben.
An zweiter Stelle kommen Firmen und Verlage, die weit bekannt sind und einen guten Ruf haben.
Ob Microsoft nun einen guten Ruf hat mag Ansichtssache sein, Fakt ist aber, dass es ein großer Konzern ist und Leistungen, wie Windows-Updates, zum Kundensupport gehören und kein zusätzliches Geld kosten. Diesen Service erkauft man sich mit dem legalen Erwerb ihrer Software.

Bekannte Forenbetreiber oder Herausgeber von Fachzeitschriften, mit Internetpräsenz, sind z.B.:

Sie sind vertrauenswürdige Quellen.
Sucht ihr also ein bestimmtes Programm, oder eine Alternative und findet es auf deren Webseite, könnt ihr es ohne Bedenken runterladen.
Es gibt natürlich noch weitere gute Quellen, eine komplette Auflistung wäre aber zu lang.
Natürlich kann man nicht jeden Softwarehersteller kennen, aber wenn man ein bestimmtes Programm benutzt und die Firma kennt, dann sollte man sich deren Software auch bei ihnen runterladen und nicht aus dritter Quelle.
Kennt man die Firma nicht, oder sucht nach einer Alternative, dann sollte man sich möglichst an die vertrauten Quellen halten.

Aufpassen muss man auch bei "ausgezeichneter" Software.
Nur weil ein Programm angeblich Preise abgeräumt hat, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass die Software auch wirklich gut ist.
Ausgezeichnete Software ist Schrott - Teil 1
Ausgezeichnete Software ist Schrott - Teil 2

In einigen Fällen ist Software zwar gut und gratis, enthält aber Werbung.
Diese Adware ist zwiespältig zu sehen.
Manchmal kann man sich gegen die Installation von "Toolbars" entscheiden, was akzeptabel ist. Ebenso, wenn nach dem Gebrauch der Software ein Fenster angezeigt wird, wo man sich für, oder gegen den Kauf einer "Pro Version" entscheiden kann.
"Kriminell" wird es dann, wenn Software ungefragt Toolbars, (Einkaufs-)Icons, oder Suchmaschinenleisten in den Browser verankert, oder die Startseite verändert.
Dieser Müll sollte sofort im Papierkorb landen und notfalls mit Programmen wie CCleaner, oder Spybot, aus dem System entfernt werden, wenn man es nicht über die Systemsteuerung -> Software, bzw. Systemsteuerung -> Programme und Funktionen, deinstallieren kann. Solche Gesellen sammeln gerne Informationen, welche Webseiten ihr besucht, wonach ihr sucht, E-Mail-Adressen... kurz gesagt, es ist Spyware und hat nichts auf eurem PC zu suchen.

Bei E-Mails muss man ebenfalls vorsichtig sein. Ist der Absender unbekannt, sollte die Mail nicht geöffnet, sondern gelöscht werden (Spam). Besonders wenn die Mail eine angehängte Datei hat. Die Gefahr, dass sich darin ein Schädling verbirgt, ist einfach zu hoch. Das gilt auch für Dateien, die harmlos erscheinen (Bilder, Textdokumente)!
Schickt ein Freund einem eine Mail und hat daran eine Datei angehängt, sollte der Anhang trotzdem zuerst mit einem Anti-Viren-Scanner überprüft werden.
Manchmal bekommt man Mails, die augenscheinlich in Ordnung zu sein scheinen, in Wirklickeit aber gefälscht sind. Das kann eine Mail von einer Bank sein, Einkaufsportalen, oder Spieleanbieter.
Meistens wird in diesen Mails gebeten, den Benutzernamen und das Passwort anzugeben, weil man diese Angaben angeblich braucht, um das Benutzerkonto zu überprüfen/verifizieren.
Andere Gründe, die häufig angeführt werden, sind angebliche Gewinne, Sonderangebote, Gratisangebote, angebliche Sicherheitsprobleme, Serviceverbesserungen und was die Fantasie sonst noch so hergibt.
Diese Art der Informationsabgreifung nennt sich "Phishing" - siehe auch Thread "Gefahren im Netz" und ist schlichtweg Betrug.
Selbst wenn die Mail auf eine Webseite verweist, die wie die richtige Webseite aussieht, oder das Bekannte Firmenlogo beinhält, ein Serviceanbieter wird niemals nach diesen Daten fragen.
Löscht sowas direkt, oder ruft im absoluten Zweifelsfall bei der Kundenhotline des Anbieters an und teilt denen mit, dass ihr so eine Mail bekommen habt und was sie beinhält. Der Support kann euch dann mitteilen, ob die E-Mail mit der Anfrage wirklich von ihnen stammt, oder nicht.

Und zuletzt:
Widersteht der Verführung, irgendwo illegal kopierte Software zu laden.
Manche "Cracks" (ein Programm zur Umgehung eines Kopierschutzes), bringen unerwünschten Besuch mit. Ganz abgesehen davon, dass das Runterladen illigaler Kopien strafbar ist.
Es gibt genug kostengünstige, oder sogar kostenfreie Alternativen.
Darüber hinaus sind manche Untergrundseiten (Warez- und Serialzseiten) reinste Trojaner- und Virenschleudern.
Einige bieten auch Software an, die nicht die Software ist, für die sie ausgegeben wurde (Fakes). Diese enthalten dann z.B. ein Rootkit, oder Bot und macht euren Rechner zu einem Zombie-Rechner.
Im schlimmsten Fall ist ein Keylogger dabei, der Daten ausspäht, was zu Datenverlust, Identitätsdiebstahl (Passwörter -> Accounts) und durchaus auch zu einem finanziellen Schaden führen kann (z.B. Ausspähung von Kontodaten bei Online-Banking).

Zusammenfassend:
Macht euch mit offiziellen Quellen bekannt und ladet Software bei den Firmen runter, die ein Produkt rechtmäßig programmiert haben und vertreiben, vertraut niemals blind irgendwelchen (Werbe-)Versprechen, guckt lieber nochmal woanders nach, fragt (erfahrene/geschulte) Freunde/Bekannte und bleibt fern von illegalen Seiten.
Lernvideos zu den angeschnittenen Themen, sind im Thread "Gefahren im Netz" aufgelistet.


Updates:
Updates enthalten Verbesserungen (egal ob Spiel, Anwendung, oder Betriebssystem) und nehmen diese am jeweiligen Programm vor, oder ersetzen fehlerhafte/veraltete Dateien. Dadurch werden Fehler im Programm behoben, oder auch neue Funktion hinzugefügt.
Bei Sicherheitsprogrammen dienen Aktualisierungen i.d.R. zum verbesserten Schutz gegen Schädlinge.
Bei Betriebssystemen dienen Updates hauptsächlich der Schließung von Sicherheitslücken, Reduzierung von Fehlern und Erhöhung der Kompatibilität.
Es ist wichtig, dass das Betriebssystem und die Sicherheitssoftware regelmäßig geupdated werden, damit Sicherheitslücken und Fehler auf ein Minimum reduziert werden.
Bei Windows, sollten automatische Updates aktiviert sein. Es reicht eigentlich einmal im Monat (Mittwochs, oder Donnerstags) nach Updates suchen zu lassen, da Microsoft Updates eigentlich an jd. ersten Dienstag im Monat herausbringt.
Andere Software, wie AV-Scanner, haben einen Auto-Updater. Sie laden sich selbstständig die neuesten Definitionsdateien und Programmaktualisierungen herunter.
Firewalls verfahren i.d.R. auch so, aber die Updates für FW sind seltener, weil deren Entwicklung viel mehr Zeit beansprucht. Im Zweifelsfall selber gucken, ob auf der Webseite der Firma eine neuere Version vorhanden ist.
Manche Programme haben entweder keine Updatefunktion, oder man muss nach ihnen suchen, indem man hin und wieder auf der Webseite des Herstellers guckt, oder im Menü des Programms gibt es eine "Extras", oder "Hilfe" Option, über die man die Möglichkeit hat, nach Updates suchen zu lassen.

Verschlüsselung:
Ein Passwort schützt ein System nur von aussen. Ist ein Anwender an sein System angemeldet, dann kann eine dritte Person ebenfalls auf diese Daten zugreifen, z.B. wenn das System mit einem Trojaner infiziert ist, oder während der Abwesenheit des Benutzers, der den Computer an gelassen hat.
Sensible Daten können verschieden sein. Vom Lebenslauf, über die eigene Diplomarbeit, bis hin zu Geschäftsunterlagen, privaten Bildern, oder Notizen, sollte alles möglichst vor dem Zugriff Dritter geschützt sein.
Je nach Programm wird ein bestimmter Algorithmus angewendet, um die jeweiligen Dateien zu Verschlüsseln. Dabei muss es sich nicht nur um einzelne Dateien handeln, denn es ist auch möglich ganze Speichermedien zu Verschlüsseln, z.B. die Festplatte, oder einen USB-Stick.
Bei einer Festplatte kann auch ein Teilsegment als verschlüsselter Container genutzt werden, in den sensible Dateien gespeichert werden.
Meldet man sich von dem Programm ab, so ist der Zugriff auf die Dateien, die sich innerhalb des verschlüsselten Bereichs befinden, nur mit einem bestimmten Schlüssel möglich.
Auch wenn Verschlüsselung primär vom Militär, Geheimdiensten und (großen) Firmen genutzt wird, so kann auch ein Durchschnittsuser davon gebrauch machen, wenn er/sie es für angemessen hält.
Lernvideo: Verschlüsselten Container auf Festplatte erstellen - Teil 1
Lernvideo: Verschlüsselten Container auf Festplatte erstellen - Teil 2
Lernvideo: Komplette Festplatte verschlüsseln - Teil 1-3
Lernvideo: Daten einfach verschlüsseln - Update
Lernvideo: Daten versteckt verschlüsseln - Update
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Zuletzt bearbeitet von fr43k am 02.01.2016, 17:40, insgesamt 18-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 01.09.2015, 03:03    Titel: Gefahren Antworten mit Zitat

Gefahren im Netz


Bots:
Ein Bot ist ein Programm, das selbstständig bestimmte Aufgaben erledigt.
Die Aufgabe des Bots kann sich auch ständig wiederholen, also ein endloser, sich immer wiederholender Arbeitszyklus. Je nach Gebrauch kann ein Bot dabei "gut", aber auch "böse" sein.
Suchmaschinenbetreiber benutzen Bots z.B., um Webseiten auf neue oder aktualisierte Inhalte zu durchsuchen.
Andere Nutzer verwenden Bots aber auch, um z.B. E-Mail-Adressen zu sammeln. Diese Daten können dann zum Versenden von Spam-Mails genutzt werden und werden teilweise auch verkauft.
Bei Onlinespielen werden Bots u.a. benutzt, um bestimmte Aufgaben, während der Abwesenheit des Spielers, zu erledigen.
In den meisten Fällen weiss der PC-Besitzer aber nicht, dass sich ein Bot auf seinem Rechner befindet. Solche infizierten Rechner bezeichnet man dann als "Zombie-Rechner".
Bots arbeiten versteckt, verbrauchen wenig Ressourcen und sind auch nicht immer aktiv. Der Sinn ist eine grosse Anzahl an infizierten Rechnern, die ein sog. "Botnetzwerk" ergeben. Dadurch multipliziert sich die Arbeitsleistung und bietet die Möglichkeit, diese Masse an Rechnern für gezielte Angriffe zu benutzen. Diese DDoS-Angriffe (Distributed Denial of Service) können Netzwerke, bzw. ganze Server(cluster) lahmlegen, da diese von zig tausenden, hunderttausenden und sogar millionen von Computern befeuert werden.
Dabei gibt es zwar verschiedene Arten von DoS-Attacken, im Grunde haben sie aber das gleiche Ziel.
Bots sind meistens "Mitbringsel" anderer Malware. Entsprechend sollte man sein Betriebssystem und Sicherheitssoftware möglichst aktuell halten. Gelegentlich kann ein Scan des eigenen Rechners, mit einer Rescue-CD, auch nicht schaden.
Dateianhänge in E-Mails sollte man nie öffnen, wenn der Absender unbekannt ist. Programme (Freeware) sollte man immer direkt von der Webseite der Firma/Programmierer laden, oder von verlässlichen Quellen (z.B. chip, heise...), anstatt von öffentlichen Filehostern.
100% Schutz gibt es zwar nicht, allerdings ist das Risiko mit etwas Vorsicht möglichst gering.
Lernvideo: Botnetze
Lernvideo: Woher kommen Spam-Mails
Lernvideo: DoS-Angriffe Teil 1
Lernvideo: DoS-Angriffe Teil 2
Veranschaulichung: Live DoS-Angriff


Datenschleudern:
Als "Datenschleudern" bezeichne ich einfach alle "Social-Network"-Seiten oder andere Dinge, bei denen man ein detailliertes Profil hat, bzw. ausfüllen kann. Viele Leute geben im Internet leichtfertig private Informationen an. Fakt ist aber, dass viele Firmen und auch Privatleute diese Plattformen zunehmend benutzen, um sich ein genaueres Bild von Leuten zu machen.
Selbst Unbekannte können sich über einen Nicknamen, oder den richtigen Namen, per Google öffentliche Profile schnell und problemlos auflisten lassen. Bei Bewerbern könnte man über den Namen und Wohnort z.B. die ICQ-Nummer herausfinden. Auch Skype würde sich als Datenquelle anbieten. Über das ICQ- oder Skypeprofil findet man dann z.B. verlinkte Webseiten, Hobbies, Kommentare von Freunden, Profilbild und ggf. Geburtsdatum. Durch andere Recherchen auf Facebook, MySpace, Schüler-, StudiVZ oder verlinkte Webseiten (z.B. Sportverein) bekommt man u.U. an weitere Daten und ggf. auch an Adresse und Telefon.
Sind E-Mail-Adressen öffentlich sichtbar, so besteht auch die Möglichkeit, dass sie früher oder später von einem Bot gefunden wird und sie landet in einer Datenbank, die von Spammern benutzt wird.
Wenn man also bei solchen Plattformen registriert ist, sollte man also darauf achten, dass nur vertraute Personen Zugriff auf solche Daten haben, oder sie gar nicht erst angeben, wenn sie optional sind. Bei den meisten Anbietern kann man einstellen, welche Personen oder Gruppen, welche Dinge sehen dürfen. Das sollte man dann auch nutzen.
Allgemein sollte man mit pers. Informationen im Internet also genauso umgehen, wie im realen Leben. Dort gibt man auch nicht jeder x-beliebigen/fremden/grad kennengelernten Person die Telefon-Nummer, Adresse oder zeigt seine Urlaubsbilder in der Fussgängerpassage rum.
Wie leicht oder schwer man Rückschlüsse auf eure wahre Identität schliessen kann, könnt ihr selber probieren indem ihr mit einer Suchmaschine nach euch selber oder eurem/euren Nicknamen, sucht. Benutzt gefundene Informationen, um ein Profil von euch zu erstellen und guckt, welche Informationen akzeptabel sind und welche besser geschützt werden sollten.


Phishing:
Beim Phishing ("Fishing" ausgesprochen) wird versucht, mit gefälschten E-Mails und oder Webseiten, an bestimmte Zugangsdaten (Accountname, Passwort, Kontodaten, Pins, TANs etc.) von Usern zu gelangen. Der Phisher hat im Vorfeld eine bestimmte Webseite kopiert und eine nahezu perfekte Fälschung erstellt und lockt ahnungslose Leute auf die Selbige.
Phishing läuft meistens über E-Mail-Nachrichten ab, aber auch Instant-Messenger und sogar Telefon sind Möglichkeiten, die von
Phishern genutzt werden. Grundsätzlich geben diese Leute immer vor legitime Vertreter eines Unternehmens zu sein und Scheingründe, die es angeblich nötig machen, dass der Benutzer ihnen sensible Daten mitteilt.
Scheingründe sind z.B. die Überprüfung der Identität, Überarbeitungen des System, angeblicher Datenverlust und vieles mehr.
Über einen Link in einer E-Mail gelangt der ahnungslose User auf eine gefälschte Webseite (z.B. von einer Bank, Einkaufs- oder Auktionsportal...). Gibt man dort die verlangten Daten an, so werden diese vom Phisher abgefangen und im Anschluss für kriminelle Zwecke missbraucht.
Um auf solche Betrüger nicht reinzufallen, sollte man immer daran denken, dass die eigene Bank, eBay, Amazon etc., niemals nach solchen Daten fragen würde, sie besitzen diese nämlich bereits und auch nicht auf diesem Wege.
Hinweise, bzw. Beweise für eine Fälschung finden sich oft im Anschreiben, auch wenn sie offizielle Markenzeichen benutzt.
Die Anrede ist i.d.R. immer allgemein gehalten, also z.B. "Sehr geehrte Damen und Herren" oder "Sehr geehrter Kunde" und häufig finden sich auch mehrere Rechtschreibfehler. Kommt der Phisher aus dem Ausland, so beinhält die Mail eigentlich immer falsche Grammatik und auch keine Umlaute.
Weitere Hinweise/Beweise ist der Absender der Mail und die Zieladresse des Links, die sich von der offiziellen Seite unterscheidet, auch wenn es nur minimale Abweichungen sind. Bei schlechten Fälschungen ist die Absenderadressen sogar von normalen E-Mail-Providern wie z.B. GMX oder GMAIL usw.. Solche Nachrichten sollte man immer ignorieren und löschen.
Im absoluten Zweifelsfall vorher bei der Kundenhotline der jeweiligen Firma/Unternehmen anrufen oder direkt in einer Filiale des Unternehmens nachfragen, von denen die Mail angeblich kommt. Natürlich nie eine Nummer verwenden, die in der Mail angegeben wird.
Das Thema ist sehr komplex, von daher empfehle ich die Lernvideos, damit man sieht und versteht, wie diese Leute vorgehen.
Lernvideo: Phishing-Mail - Virenwarnung
Lernvideo: Phishing-Mail & Gefälschte Webseite, Folge 1 - eBay
Lernvideo: Phishing-Mail & Gefälschte Webseite, Folge 2 - PayPal


Ransomware:
Eine relativ neue Methode ist erpresserische Software, sog. Ransomware, die den Rechner blockiert und im schlimmsten Fall auch noch Daten verschlüsselt.
Ist der Computer infiziert, so wird wird der Desktop ausgeblendet, diverse Programme übernommen (hijacked) und eine Eingabemaske füllt den gesamten Bildschirm. Eine dazugehörige Nachricht fordert den Benutzer zur Zahlung eines bestimmten Betrages auf, wonach der Rechner angeblich wieder freigeschaltet wird. Natürlich Betrug.
Recht bekannte Varianten sind die BKA-, GEMA- und GVU-Trojaner, bei denen die Logos des BKA, der GEMA usw. widerrechtlich benutzt werden, um der Nachricht Nachdruck zu verleihen. Als Grund wird u.a. der angebliche Verstoß gg. das Urheberrechtgesetz angegeben.
Eine Entfernung ist aufwändig, kann i.d.R. aber mit einem Installationsdatenträgers des Betriebssystems, oder einer Rescue-CD vorgenommen werden. Hat man wieder Zugriff auf das System, besteht die Möglichkeit verschlüsselte Daten wiederherzustellen und anschließend zu sichern.
Wurden keine Daten verschlüsselt, kann man sie auch mit Hilfe einer Live-CD sichern.
Ob das System komplett neu aufgesetzt werden muss, hängt von der jeweiligen Malware ab, bzw. dessen Eingriffe ins System.


Rootkits:
Ein Rootkit ist eine Software, bzw. eine Sammlung von mehreren Programmen, die es einer Person ermöglicht wiederholt, unerkannt Zugang zu anderen Computern zu erlangen. Das Rootkit manipuliert dabei das vorhandene Betriebssystem und versteckt seine eigenen Prozesse, wie auch die Prozesse weiterer, mitgelieferter Malware, um ASicherheitssoftware auszutricksen.
Es kann außerdem Datenverkehr filtern und maipulieren, um an bestimmte Informationen zu gelangen.
Das Entfernen eines Rootkits ist äußerst schwierig und aufwändig, da es das System stark kompromittiert.
Daher macht es mehr Sinn, ein infiziertes System, bzw. die Festplatte, komplett zu formatieren und eine Neuinstallation vorzunehmen.
Eigene Dateien, wie Bilder, sollte man nur unter Einsatz einer Live-CD, z.B. Ubuntu, sichern. Das Sichern von Anwendungen sollte komplett unterlassen werden.
Zusätzlich sollte man sich informieren, ob sich das jeweilige Rootkit in den BIOS-Speicher schreibt.
Wenn dem so ist, muss der BIOS-chip auf dem Mainboard getauscht werden. Ist das nicht möglich, muss die komplette Hauptplatine gewechselt werden, um das Rootkit zu entfernen.
Um dieses Problem im Vorfeld zu vermeiden, kann man sich beim Mainboardhersteller erkundigen, ob man das BIOS hardwareseitig (per Jumper) mit einem Schreibschutz versehen kann, ähnlich wie bei Disketten.
Lernvideo: Rootkit - Theorie
Veranschaulichung: Rootkit - Praxistest


Scareware:
Scareware ist oft eine relativ harmlose Sache und setzt primär auf die Angst, bzw. Unwissenheit des Users.
Das Programm meldet eine angebliche Infektion des Systems und empfiehlt zugleich den Kauf eines bestimmten Antivirenprogramms.
BSP.:

Dabei handelt es sich aber weder um eine richtige Antivirensoftware, noch ist die Infektion real.
Das gekaufte Programm schaltet lediglich die gefälschte Virenmeldung ab und hat sonst keinen weiteren Nutzen. In extremen Fällen kann die "Vollversion" sogar einen richtigen Trojaner/Keylogger beinhalten, der dann zusätzlich Account-Daten und Passwörter klaut. Der Preis dafür ist recht hoch oder sogar an ein Abo geknüpft (siehe oben, Lernvideo: Phishing-Mail - Virenwarnung). Die Namen dieser "Antivirenprogramme" gleichen vom Namen her fast immer den Produkten, die aktuell auf dem Markt sind (siehe Liste unten).
Manchmal blockiert Scareware auch bestimmte Dateien, den Desktop und oder Programme und bietet einen Link zu einer Webseite, deren Betreiber man eine gewisse Summe zahlen muss, damit der Computer wieder entsperrt wird.
Fazit: Scareware ist Malware und Betrug, bzw. Erpressung und nutzt die Unwissenheit und oder Hilflosigkeit einiger User aus.
Gerade deswegen sollte man sein System und Programme regelmässig aktualisieren (Updates) und richtige Sicherheitssoftware installiert haben, damit solche Programme möglichst keine Chance haben, sich ins System einzunisten. Sollte dennoch mal eine solche Meldung bekommen, die nicht vom eigenen Virenprogramm kommt, erstmal die Meldung ignorieren und sich gleich die aktuellste Rescue-CD von z.B. Avira laden und das System bereinigen. Hier eine Liste mit bekannter Scareware(Engl.)
Lernvideo: Infiziertes System mit AntiVir Boot-CD bereinigen.


Spiele mit Suchtpotenzial:
Es gibt viele Gratis-Spiele im Internet und ein Teil von ihnen bewirkt ein gefährliches Suchtverhalten. Oftmals sind es gratis Rollenspiele und Browsergames bei denen das Spiel und die Teilnahme zwar umsonst ist, man für Geld aber besondere Items kaufen kann (z.B. Juwelen mit magischen Kräften, Zaubersprüche oder Spielgeld).
Am Anfang fesseln diese Spiele einen schnell durch kleinere Erfolgserlebnisse. Sie motivieren noch mehr zu spielen und besser zu werden, als andere Mitstreiter. Mit dem Standardsachen ist dies aber sehr schwer oder gar unmöglich. Also greifen dann einige Spieler zu den Items, die man bezahlen muss. Um dieses Defizit auszugleichen, sind andere Mitglieder ebenfalls "genötigt" diesen Weg zu gehen, wenn sie mithalten wollen. Dies kann zu einem regelrechten Kaufrausch ausarten und hohe, finanzielle Schäden verursachen.
Die Bezahlung ist meist sehr leicht per Kreditkarte, Telefonanruf, PayPal oder Prepaidkarte vorzunehmen. Auch Kinder und Jugendliche, die keine Kreditkarte haben, können ohne Probleme auf Prepaidkarten oder die Telefonbezahlung zurückgreifen. Besonders die Bezahlung per Telefon (5, 10, etc. ¤ pro Anruf) ist gefährlich, da keine Altersprüfung nötig ist und der finanzielle Verlust nicht sofort spürbar ist. Das böse Erwachen erfolgt dann erst im nächsten Monat, wenn die Telefongesellschaft die Beträge einzieht. In einer kürzlich gesehen Dokumentation schuldete ein Spieler einem Anbieter über 12.000¤.
Natürlich ist nicht jede Person gleich gefährdet, aber man sollte auf Anzeichen, wie zunehmende Isolation, übermäßige Geldausgaben, vernachlässigte Pflichten (Schule, (Haus-)Arbeit), verringerte Freizeitaktivitäten (mit Freunden) und Verwahrlosung (Körperpflege, Haushalt) achten.
Sollte man keinen Tag ohne dieses Spiel auskommen, wird deswegen nervös (das Gefühl etwas zu verpassen), aggressiv oder depressiv, sind das (erste) Anzeichen für eine (Spiel-)Sucht und man sollte sich möglichst schnell um Hilfe kümmern, bevor man sich selbst wegen ein paar Pixeln vernachlässigt.


Ad-, Spyware:
Spyware ist Software, die div. Daten ohne das Wissen des Users sammelt und an den Softwarehersteller oder an andere Quellen schickt. Die gesammelten Daten werden manchmal verkauft oder genutzt, um gezielt Werbung zu schalten.
Für den Fall, dass ungewollt Werbung aufgerufen wird (z.B. automatischer und ungewollter Aufruf von (Werbe-)Webseiten), handelt es sich um Adware.
Weitere Anzeichen für eine Infektion mit Adware ist eine veränderte Startseite des Browsers oder ungewollte Toolbars/Erweiterungen im Browser.
Diese Art von Malware wird oft zusammen mit nützlicher Software (Tools) installiert, allerdings ohne den Anwender vorher zu fragen. Das Deinstallieren des jeweiligen Programms bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die jeweilige Adware ebenfalls deinstalliert wird.
Äusserst gefährliche Spyware stellen Programme dar, die z.B. Accountdaten, Passwörter, E-Mail-Adressen, Kontodaten, Pins etc. abgreifen (Sniffer/Keylogger).
Solche Programme sind meistens an Würmer oder Trojaner gekoppelt und eine sofortige Bereinigung oder sogar Neuinstallation des System zwingend erforderlich, um (weitere) (finanzielle) Schäden auszuschliessen (S.u., Abschnitt "Trojaner").
Um Adware oder auch Spyware zu entfernen, sollte man Programme wie Ad-Aware oder Spybot - Search & Destroy benutzen, wenn der Virenscanner nicht anschlägt.
In dem Post "Freeware - Kostenlose Programme" sind diese Programme aufgelistet.


Trojaner:
Spyware ist Software, die div. Daten ohne das Wissen des Users sammelt und an den Softwarehersteller oder an andere Quellen schickt. Die gesammelten Daten werden manchmal verkauft oder genutzt, um gezielt Werbung zu schalten.
Für den Fall, dass ungewollt Werbung aufgerufen wird (z.B. automatischer und ungewollter Aufruf von (Werbe-)Webseiten), handelt es sich um Adware.
Weitere Anzeichen für eine Infektion mit Adware ist eine veränderte Startseite des Browsers oder ungewollte Toolbars/Erweiterungen im Browser.
Diese Art von Malware wird oft zusammen mit nützlicher Software (Tools) installiert, allerdings ohne den Anwender vorher zu fragen. Das Deinstallieren des jeweiligen Programms bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die jeweilige Adware ebenfalls deinstalliert wird.
Äusserst gefährliche Spyware stellen Programme dar, die z.B. Accountdaten, Passwörter, E-Mail-Adressen, Kontodaten, Pins etc. abgreifen (Sniffer/Keylogger).
Solche Programme sind meistens an Würmer oder Trojaner gekoppelt und eine sofortige Bereinigung oder sogar Neuinstallation des System zwingend erforderlich, um (weitere) (finanzielle) Schäden auszuschliessen (s.u., Abschnitt "Trojaner").
Um Ad- und Spyware möglichst effektiv aufzuspüren, sollte man nebst Virenscanner auch passive Scanner, wie Ad-Aware, Spybot - Search & Destroy, oder Malwarebytes Anti-Malware benutzen.
Lernvideo: Trojanern den Weg versperren
Lernvideo: Trojaner-Huckepack
Lernvideo: System mit HijackThis prüfen
Lernvideo: Trojaner - Was nun? Teil 1
Lernvideo: Trojaner - Was nun? Teil 2


Viren & Würmer:
Ein Virus befällt andere Programme und darüber andere Dateien und reproduziert sich somit selbst.
Manchmal sind die Fähigkeiten des Virus auf bestimmte Dateien beschränkt, z.B. Makroviren, die sich durch Textdokumente verbreiten, deren Programme Makros unterstützen (z.B. Microsoft Word, Excel, OpenOffice) oder sie befallen nur ausführbare Dateien (*.exe).
Mittlerweile selten, weil sie sehr schnell auffallen, sind datenzerstörende Viren, die Dateien befallen, die darin enthaltenden Daten manipulieren und somit für Programme unbrauchbar machen.
Ein Wurm verbreitet sich, ohne Dateien auf dem System zu infizieren. Er benutzt stattdessen Programme/Schnittstellen des bestehenden Systems, um sich selbst auf weitere Systeme zu kopieren, z.B. über ein E-Mail-Programm. U.U. muss der Benutzer eines Systems, das den Wurm erhält, erst den E-Mail-Anhang öffnen und so den darin enthaltenden Wurm ausführen. Deswegen soll man keine Dateianhänge von unbekannten Absendern öffnen. Wurde der Wurm aktiviert, so verschickt er sich wiederum an die E-Mail-Adressen, die auf dem neuen System zu finden sind und gelangt so auf immer mehr Systeme.
Viren und Würmer können sich eine Zeit lang auch nur vermehren, an sich aber inaktiv sein und den Zweck, für den sie geschaffen wurden, erst zu einem bestimmten Zeitpunkt ausführen.
Lernvideo: Virus - Was nun? Teil 1
Lernvideo: Virus - Was nun? Teil 2
Lernvideo: Infiziertes System mit AntiVir Boot-CD bereinigen.
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